Hallo ihr Lieben!

Jetzt kommt noch ein kleiner Bericht über die Creativa, aber diesmal aus Sicht einer Mutter, die dort mit ihrer 10 jährigen Tochter  unterwegs war.

Zuerst möchte ich mich kurz vorstellen. Mein Name ist Anne und ich bin seit 1998 jedes Jahr auf der Messe. Mein Vater hat mich dorthin verschleppt, weil meine Mutter meinte, ich müsse dringend noch mit dem Stempeln anfangen. Die Idee fand ich damals überhaupt nicht gut, da ich schon mehr als genug kreative Hobbys hatte. Nun bin ich selber Mutter einer bastelbegeisterten und kreativen Tochter und besitze weit mehr als hundert Stempel.

Heute waren wir um kurz nach 9:00 Uhr in Dortmund. Als meine Tochter die Menschenmassen sah, war die erste bange Frage: Mama, wie viele Kassen gibt es da? Aber zu ihrer Erleichterung waren zwar überall Schlangen, aber wir mussten nicht warten. Großes Lob an die Frauen und Männer an den Schaltern, sie waren flink  und freundlich.

Gestartet sind wir in Halle 4. Zur Freude meiner Tochter hatte dort ein Stand nach dem anderen Taschen, wunderschöne Arbeiten aus Stoff, Leder, Kunstrasen, verschieden Kunststoffen und Wolle. Wir waren im Mama-Tochter Paradies und die Verkäufer hatten noch nicht einmal etwas dagegen, wenn meine Kleine die Sachen anfasste. Herrlich! Zu meiner Überraschung gab es in dieser Halle mehrere Stände mit und über Tortendekorationen. Am meisten beeindruckt haben uns die Arbeiten von „Cake School“. Unfassbar, wie toll eine Tortendekoration aussehen kann. Die Leute von Cake School unterrichten das sogar.  Zwischendurch kam endlich ein Stand mit Stempeln und Zubehör. Aber leider wurde ich dort schnell wieder weggezogen, weil wir ja so viel davon haben. Das große Highlight meiner Tochter war der Stand des Tiffany-Glascenter, hier wurden Workshops für Mosaik- und Tiffany-Arbeiten angeboten. „Mama, was machen die da? Ich will auch!“ Ein langer Tisch, 12 Plätze und wirklich freundliche und geduldige Mitarbeiter, die alle Fragen von Teilnehmern und Kunden beantworteten. Für 5€ konnten wir dann am Ende ein Mosaikherz unser Eigen nennen.

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Weiter ging es  in Halle 7, 8, 6 und 4. Dort konnte dann endlich auch mal das Taschengeld in Bastelpapier und einiges Anderes „eingetauscht“ werden. Zur Freude meiner Kleinen gab es eine große Auswahl an Kartenmotivpapieren, die in ihr Budget passten. Auch ich konnte mich nicht zurückhalten und musste meinen Bestand an Papieren, Bändern, Schablonen und Dekorationsmaterialien wieder aufstocken. Zu guter Letzt sind auch noch ein paar Stempel und Farben in meinem Rucksack gelandet. Um 14:30 Uhr waren wir  fix und fertig und brauchten dringend eine Stärkung. Die haben wir dann im Außenbereich in Form von Waffeln und Kaffee bekommen, aber leider gab es weder drinnen noch draussen einen warmen Kakao. Aber egal wo wir hinkamen, Kinder waren willkommen und wurden auch nicht übersehen.

Unser Fazit des Tages: Es war ein tolles Erlebnis für uns beide, das wir im nächsten Jahr wiederholen wollen. Dann werden wir allerdings mal einen anderen Tag ausprobieren, denn dieser Samstag war total überlaufen.

Diesen Artikel habe ich nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Ich habe weder kostenlose Produktproben erhalten noch sonstige Vorteile aus meinem Bericht gezogen.  Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und spiegelt nur meine persönliche Meinung und Erfahrungen wider.   Anne Zandt