Buchvorstellung „Zen Jewels“

Als ich im Frühjahr eines der neuen Bücher aus dem frechverlag in Händen hielt, war ich doppelt begeistert: Zum Einen wurde der Trend der Ausmalbücher auf ein neues Level gehoben, zum Zweiten kam ein Material zum Einsatz, welches Stempelfans schon lange kennen und lieben: Schrumpffolie.

Inhaltsangabe und Angaben des Verlags:

Autorin: Gudrun Schmitt

Titel: ZenJewels

Untertitel: Auf magischer Shrinky-Folie tangeln und ausmalen

TOPP 4219 | ISBN 9783772442193 kreativ.kompakt., Softcover, 32 Seiten, 17 x 22 cm, mit Folie zum Ausprobieren

Inhalt: Individuellen Schmuck im Zen-Design gestalten und selber machen.

Nehmen Sie sich eine Auszeit vom Alltag und bemalen Sie ganz entspannt Schrumffolie entweder mit Tangles oder Sie malen liebevoll gestaltete Design aus. Dann ausschneiden oder ausstanzen und einfach im Backofen schrumpfen. So wird das Material um ein Vielfaches kleiner und dicker. Die so entstandenen Elemente können Sie dann zu individuellen Schmuckstücken weiter verarbeiten.

Wer die Bücher des Verlages kennt, dem ist das Format vertraut: Die „kreativ kompakt“ Reihe kommt immer im Format 17×22 cm, und passt somit in jede Handtasche. Vorne und hinten kann man den Einband ausklappen, und findet weitere Informationen welche man während der Lektüre öfter nachschlagen möchte.

In der Mitte findet man die Vorlagenbögen eingeheftet, sowie zwei Klarsichthüllen, in denen herausgetrennte Vorlagen sowie Material-Reste praktisch aufbewahrt werden können, und immer zur Stelle sind, wenn man das Buch wieder zur Hand nimmt. Der Preis von 8,99 Euro ist für Umfang und Ausführung angemessen.

zen jewels

Im Buch ist ein Bogen Shrinky-Folie enthalten, mit dem man gleich loslegen kann. Dieser ist auf einer Seite leicht angeraut, damit Farben und Stifte besser haften. Eine Bezugsquelle konnte ich im Buch nicht finden, auf Nachfrage wurde mir die Firma Rayher genannt, welche diese Folien im Sortiment hat (Bezugsquellen am Ende des Artikels).

zenjewels

Ebenso konnte ich keine exakten Verarbeitungsanweisungen für die Folie finden, diese befinden sich jedoch auf der Verpackung der Schrumpffolien. Wir haben uns einige zusenden lassen, und so können wir euch die Temperatur nennen, mit der man die Folie schrumpfen muss: Mit 175 Grad Celsius wird der Backofen vorgeheizt, die Folie auf ein mit Alufolie ausgelegtes Backblech gelegt (wie im Buch beschrieben) und geschrumpft.

Im Buch finden sich zahlreiche Anwendungsbeispiele mit verschiedenen Folien. Alle Vorlagen sind im Buch in Originalgröße enthalten. Um euch einen Eindruck zu geben, habe ich eines der Motive ausgewählt und nachgearbeitet. Zum Übertragen der Motive muss man permanente Stifte benutzen. Ich habe meine PITT Stifte von Faber Castell verwendet, die zwar permanent werden, jedoch nicht ausreichend schnell trocknen auf dem nicht saugenden Untergrund, hier würde ich das nächste Mal andere Stifte verwenden. Achtet auf eine permanente Qualität für Folien.

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Nach dem Trocknen kann man die Motive colorieren. Hier bieten sich viele Farben und Stifte an, ich habe meine Polychromos ausgepackt und es hat sehr gut geklappt. Für das Foto habe ich ein weißes Blatt untergelegt, um die Farben zu zeigen. Mit einer kleinen, scharfen Schere werden die Motive dann VOR dem Schrumpfen ausgeschnitten.

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Wer noch nie mit Schrumpffolie gearbeitet hat, der wird über die Intensität der Farben erfreut sein, die nach dem Schrumpfen entstehen. Wie das Motiv werden auch die Farben auf der Folie „zusammengezogen“ und verstärkt. So werden auch Anfängern schöne Colorierungen gelingen.

Nach dem Erhitzen im Backofen werden die Motive um ca 40-50 % kleiner. Die Fotos im Buch veranschaulichen sehr gut die Größen der Motive vom Vorlagenbogen, nachdem sie geschrumpft wurden, eine große Hilfe für jeden, der sich unsicher ist, wie groß sein Motiv nach dem Schrumpfen wird.

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Mein Eindruck von dem Buch ist sehr positiv. Mir gefällt besonders, dass auch Einsteiger in das Hobby Projekte finden, welche auf Anhieb gelingen werden. Mit Tipps zur Anwendung sowie Pannenhilfe kann man auch aufwändigere Projekte wie mehrteilige Ketten und sogar Ringe angehen.

Ich würde mir wünschen, zum Thema Schrumpffolie noch weitere Buchtitel zu sehen.

Eure Testerschwester Bärbel

 

Bezugsquellen:

https://www.topp-kreativ.de/zenjewels-4219.html

Schrumpffolie bei Rayher (aktuell fand ich nur schwarz, habe aber auch andere Farben dort bekommen, bitte nachfragen)

 

 

Disclaimer:

Wir haben das Buch „ZenJewels“ vom frechverlag kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Ebenso einige der Folien zum Testen, von der Firma Rayher. Dies hat unsere Meinung in keinster Weise beeinflusst, der Artikel stellt unsere eigene Meinung dar.

 

 

In eigener Sache: Wir legen eine Sommerpause im Blog ein.

Vom 15. Juli – 31.August könnt ihr uns weiterhin auf Facebook verfolgen, neue Blogartikel gibt es dann nach der Sommerpause.

Einen traumhaften Sommer wünscht euch das Team der Kreativtester

https://www.facebook.com/kreativtester/

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Stempel selber machen – Buchvorstellung und Test

Letzte Woche hat Bärbel euch hier erklärt, wie professionelle Stempel hergestellt werden. Mit ein wenig Fantasie und Freude am ausprobieren kann man darüber hinaus auch alle möglichen Materialien des Alltags, von Luftpolsterfolie über Schuhsohlen bis Gummibändern, zum stempeln verwenden. Aber was ist, wenn man Stempel selbst schnitzen möchte? Wenn man sich bestimmte Motive wünscht oder eigene Designs oder Ideen im Kopf hat?

Hierzu gibt es hilfreiche Bücher, eines davon habe ich auf Herz und Nieren getestet. Es heißt „StempelGlück“ von Geninne D. Zlatkis und ist in der Topp-Reihe beim frechverlag erschienen.

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Gennine D. Zlatkis: StempelGlück :Kunstvolle Stempel selbst gemacht zum Gestalten von Karten und Stoffen. Hardcover, 132 Seiten, 21,5 x 25,4 cm . TOPP 5895. ISBN 9783772458958

Das Buch

Inhaltsangabe und Angaben des Verlags:

>>Die Leidenschaft der bekannten Illustratorin Geninne D. Zlatkis für die Natur und für Farben prägt ihre einfache, aber elegante Kunst und die handgeschnitzten Stempel, die viele ihrer Designs zur Schau stellen. Dieses wunderschön illustrierte, mit Schrittfotos versehene Buch umfasst alle Grundlagen für das Anfertigen handgeschnitzter Stempel, das Auftragen der Farbe, das Zusammenstellen von Motiven und vieles mehr.

Buch inklusive:

• 20 kunstvolle Projekte (darunter Tragetasche, Tagebuch, Kissen, Geschenkanhänger, Briefpapier, Briefumschläge, Wanddeko, etc.)
• anschauliche Anleitungen für das Stempeln auf Papier, Stoff, Ton und anderen Materialien
• 50 einzigartigen Motiven von Geninne Zlatkis.<<

Mit seinem Hardcover, durch seine Gestaltung, das Layout sowie die vielen schönen und hilfreichen Fotos, macht das Buch einen  ansprechenden und erfrischend modernen Eindruck. Nach einer kurzen Einleitung werden die Grundlagen zum selber schnitzen erklärt, dabei geht die Autorin auf benötigte Werkzeuge und Materialien genauso ein, wie auf Stempeltechniken, Design und Inspirationsquellen. Diese ersten 30 gut bebilderten Seiten sollte man wirklich komplett lesen, denn sie bieten das Rüstzeug, mit dem man sofort loslegen kann, wenn man schon die benötigten Materialien zur Hand hat. Auf diese werde ich im Verlauf des Artikels noch weiter eingehen.

Im zweiten Teil regnet es auf über 60 Seiten Projektideen, Anleitungen und Inspirationen. Genine D. Zlatkis legt dabei eine große Bandbreite zur Verwendung von Stempeln offen, sie zeigt das arbeiten mit Papier genauso wie auf Stoff und anderen Materialien wie Stein, Modelliermasse oder Dekorationsgegenstände. Die Botschaft hierbei lautet ganz klar: es gibt nichts, was man nicht bestempeln kann. Zusätzlich geht die Autorin auch auf die Themen nähen und sticken ein, soweit sie für die vorgestellten Projekte verwendet werden.

Die Anleitungen selbst sind übersichtlich und die Texte eher kurz gehalten. Zu jedem Projekt gibt es eine ausführliche Materialliste und Schritt-für-Schritt Erläuterungen. Dabei finden sich auch immer wieder allgemein hilfreiche und praktische Tipps.

Der letzte Teil bietet die Vorlagen zu den zuvor vorgestellten Projekten und weitere Motive.

Alles in allem eignet sich das Buch sowohl für Einsteiger als auch versierte Stempler.

Das Material

Es ist nicht viel, was man zum Stempel schnitzen benötigt. Der Empfehlung der Autorin entsprechend, habe ich mir ein Set mit Linolschnitz-Werkzeug angeschafft. Diese Sets, meines ist die fünf Schneidewerkzeuge enthaltende Linolschnitt-Garnitur der Firma ABIG, bekommt man schon für unter 10€ im Fach- und Onlinehandel.

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Ein wenig kniffeliger gestaltete sich die Suche nach den Schnitzblöcken. Zwar kann man auch auf dicke Radiergummis, z.B. aus dem örtlichen Schreibwarenladen, zurückgreifen, aber ich wollte sofort in die Vollen gehen und direkt mit den von der Autorin erwähnten Stempelgummis in Blöcken arbeiten. Im Buch selbst werden weder konkrete Bezugsquellen noch Firmen genannt. Auf dem Blog der Autorin konnte ich ausmachen, welche Gummis sie verwendet, diese werden aber nicht mehr hergestellt oder sind für uns nur aus Übersee zu bestellen. Aber dann bin ich auch hierzulande fündig geworden und siehe da, die Blöcke sind auch noch sehr preiswert. Am Ende des Artikels findet ihr einige online-Bezugsquellen dazu, vielleicht werdet ihr aber auch in eurem örtlichen Geschäft für Künstlerbedarf fündig.

Für die meisten Projekte im Buch empfiehlt die Autorin die Verwendung von Pigment-Stempelkissen, für das drucken auf Stoff für Textilien bestimmte Stempelkissen. Zu diesem Thema fände ich paar konkretere Angaben passend, denn vor allem Einsteiger wissen mit den Bezeichnungen nicht unbedingt sofort etwas anzufangen und müssen sich somit anderweitig, im Fachhandel oder über Internet-Recherche, schlau machen. Wie auch sonst im Buch wird auf die Nennung konkreter Quellen oder Firmen verzichtet. Daher findet ihr auch dazu eine kleine Übersicht am Ende dieses Artikels.

Aber keine Panik, bei meinen Tests hat sich herausgestellt, dass diese Stempel auch mit wasserbasierten Stempelkissen wunderbare Abdrücke erzeugen.

Der Praxistest

Mein erster selbst geschnitzter Stempel ist ein Kleeblatt in negativ und positiv nach eigenem Entwurf, wobei ich mich Schritt für Schritt an die allgemeinen Anweisungen im Buch gehalten habe.linnek_schnitzen_Collage01

Dann geht es los mit der Schnitzerei. Man benötigt keine großen Kräfte, die Schnitzmesser schneiden durch das weiße Gummi wie durch einen Butterblock, das Scheidewerkzeug liegt sicher und wie ein Stift in der Hand.

linnek_schnitzen_Collage1 linnek_schnitzen_Collage2Für die Stempelabdrücke habe ich Memento-Pigmentstempelkissen benutzt. Das erste Kleeblatt ist ein negativ-Druck, bei dem die Außenlinien nicht drucken. Das nächste Kleeblatt ist ein positiv-Stempel, bei dem nur die Außenlinien drucken.

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Nach diesen ersten Versuchen habe ich mich mit dem Fisch dann an eine Vorlage aus dem Buch gewagt. Dieser ging erstaunlich schnell und einfach umzusetzen, sodass ich noch Blubberblasen und eine Wasserpflanze ergänzt habe. Dieses Mal sind die Stempelabdrücke mit wasserbasierten Tusche-Stempelkissen entstanden.

linnek_schnitzen_collage4Man gewöhnt sich schnell an die Handhabung der Materialien und wird mit jedem Versuch besser. Waren die Kleeblätter noch ziemlich grob, so konnte ich die Wasserpflanze schon recht filigran gestalten.

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Fazit: Das Buch „StempelGlück“ hat mir tatsächlich eine neue Welt eröffnet. Das Thema ist spannend und vielfältig. An das selber schnitzen hatte ich schon oft gedacht, aber ohne diese Einführung hätte ich das Vorhaben bestimmt noch ewig vor mir hergeschoben und dann garantiert viele Fehler gemacht. Sowohl die Tipps, als auch die Vorlagen, Informationen und Inspirationen von Gennine D. Zlatkis gefallen mir sehr gut.

Falls es euch auch erwischt hat, lasst es uns doch wissen. Wir freuen uns über eure Kommentare oder Bilder hier, per Mail oder auf unserer KT-Facebookseite.

Hier kommen noch die versprochenen Zusatzinfos zu Firmen und Bezugsquellen.

Liebe Grüße Heike

Stempelblöcke: hier findet ihr einige Bezugsquellen für die weißen, weichen Schnitzblöcke der Firma FACTIS:

Stempelkissen: hier habe ich euch ein paar namentliche Beispiele für die verschiedenen Arten von Stempelkissen zusammengestellt. Wer inhaltlich in die Materie „Stempelkissen“ einsteigen möchte, dem kann ich diese Übersicht auf den Seiten der Stamping-Fairies empfehlen oder er wartet einfach, denn demnächst wird Testerschwester Bärbel das Thema hier behandeln.

  • Pigmentstempelkissen: Color Box, Memento, Stampin Up! Craft,
  • Wasserbasierte = Tusche Stempelkissen (Dye Ink): Distress, Stampin Up!
  • Stempelkissen für Textil: Memento Luxe

Diesen Artikel habe ich nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Ich habe weder kostenlose Produktproben erhalten noch sonstige Vorteile aus meinem Bericht gezogen. Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und spiegelt nur meine persönliche Meinung und Erfahrungen wieder.

 

Schönes aus Papier: Dekoration und Geschenke einfach selber machen – Buchvorstellung

Notizbücher, Verpackungen, Aufbewahrungsmöglichkeiten, Wohndekoration, jahreszeitliche Basteleien – Auf all diese Dinge stößt der gemeine Bastler immer wieder und sucht sich überall Anleitungen dafür zusammen.

Im Gräfe und Unzer Verlag hat Autorin, Geschäftsinhaberin und Bloggerin Miriam Paulsen ein Buch veröffentlicht, welches all diese Themen abdeckt. Und das stelle ich euch heute vor.

Schönes aus Papier

 

Schönes aus Papier: Dekoration und Geschenke selber machen von Miriam Paulsen ist im März 2016 im Gräfe und Unzer Verlag erschienen. Zu beziehen ist es über den Buchhandel unter der ISBN 978-3-8338-5212-1 zum Preis von 16,99 €.
Das als Hardcover erschienene Buch umfasst 144 Seiten.

Gegliedert ist es in folgende Kapitel:
– Kreativ mit Papier
– Schreiben & Aufbewahren
– Gut verpackt
– Schön dekoriert
– Wohnen & Einrichten
– Feste feiern rund ums Jahr

Das erste Kapitel bietet einen guten Überblick über die Grundlagen des Bastelns mit Papier und umfasst  Papierkunde, Papiersorten, Werkzeuge und Techniken.
Danach folgen in den weiteren Kapiteln 46 Anleitungen für verschiedene Projekte. Alle Anleitungen sind ausführlich beschrieben und gut bebildert.

Für die heutige Besprechung habe ich mir ein Projekt ausgesucht, um eine Aufbewahrungsmöglichkeit zu schaffen. Jeder Bastler kennt es, das Bastelleben besteht aus Hunderten von Kleinteilen, jeder sucht Möglichkeiten zur Sortierung.
In meinem Bastelfundus gibt es Dutzende von kleinen Stempeln, die auf Holz montiert sind. In meiner großen Aufbewahrungsbox für die Holzstempel rutschen sie immer wieder zwischen den größeren Stempeln nach unten und verschwinden aus dem Blickfeld.
Für diesen Zweck habe ich mir die Anleitung für die Box Hexagon ausgesucht und meinen kleinen Stempeln ein eigenes Zuhause geschaffen.

Für die Box habe ich mir auf der Homepage von Gräfe und Unzer die passende Vorlage heruntergeladen, die sich auf 4 DIN A4-Seiten präsentiert. Der Link zur Vorlage zum Selbstdrucken ist in der Anleitung aufgeführt. Ich habe sie ausgeschnitten und nach Vorgabe zusammengeklebt. Die Vorlage habe ich auf einen großen Cardstock übertragen, gefalzt und geschnitten.

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Vor dem Zusammenkleben habe ich vorsichtshalber erst einmal alle Seiten mit Flipfold-Klammern befestigt und die einzelnen Seitenteile erst danach mit Doppelklebeband geklebt. Dafür habe ich die Klammern erst nach und nach entfernt, das erleichtert die Arbeit sehr. Das Vorbereiten der Vorlage inkl. Falzen und Schneiden erfordert einiges an Zeit und vor allem auch genaues Arbeiten, damit die Teile wirklich gut passen. Hat man diesen Schritt geschafft, ist die Box blitzschnell zusammengeklebt.

Die Vorlage des Verlags zeigt zudem noch Stellen an, wo sinnvollerweise Ösen eingesetzt werden können, so besteht auch die Möglichkeit, die fertige Box aufzuhängen. Das war für meine Zwecke nicht notwendig. Wie ihr auf den Bildern seht, habe ich meine kleinen Stempel jetzt wunderbar im Blick und muss nicht mehr lange suchen.

Mir gefällt das Buch sehr gut und ich freue mich, dass ich es angeschafft habe. Was das Werk noch alles zu bieten hat, könnt ihr in der Leseprobe entdecken, die sich auf der Verlagsseite befindet.

Mehr über Miriam Paulsen findet ihr auf ihrem Blog oder auf ihrer Homepage.

Bis zum nächsten Mal.

Viele Grüße von Testerschwester Dagmar

 

Brigitte Kreativ wurde auf der Creativeworld vorgestellt

Kürzlich hatten wir euch von der Fachmesse Creativeworld in Frankfurt berichtet. Neben dem großen Angebot der ausstellenden Firmen bietet die Messe auch immer Raum für Inspiration und Information. Dabei ist der Mehrwert eines Messebesuchs zwar auf die Fachbesucher ausgerichtet, doch die Kreativtester suchen immer nach Inhalten, die auch für euch interessant sein könnten.

Zu diesem Zweck haben wir für euch die Vorstellung eines neuen Zeitschriftenformates besucht. Neu in der deutschen Zeitungslandschaft ist ein Ableger des bekannten Frauenmagazins Brigitte, die Brigitte KREATIV.

Hochinteressante Zahlen wurden dort verlesen: Im September 2015 ging das erste Heft mit einer Auflage von 35.000 Exemplaren an den Start. Die Zielgruppe – anders als beim Flaggschiff Brigitte – soll zwischen 9 und 99 liegen. Geplant ist das Sonderheft in einem vierteljährlichen Rhythmus, die Redaktion arbeitet mit einem festen Stamm von vier Frauen und zieht außerdem freischaffende Designer hinzu.

Dabei hat die Zeitschrift Brigitte eine lange und erfolgreiche Geschichte als Magazin mit vornehmlich weiblichen Publikum. Im riesigen Portfolio des Herausgebers, der Gruner + Jahr GmbH, soll Brigitte KREATIV leisten, was in anderen Frauenmagazinen des Verlags schon angedacht wurde: Dem jüngsten Trend zu DIY und Lust am Selbermachen eine eigene Plattform bieten.

Die Vorstellung wurde moderiert von Carina Brüss (rechts im Bild) vom bit-Verlag, der als Herausgeber verschiedener Fachzeitschriften über die Creativeworld berichtete. Rede und Antwort standen Annette Simons (links) und Kathrin Behrens (Mitte) von der Brigitte Redaktion.

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Im Fokus sollen für die Brigitte KREATIV klassische Handarbeiten stehen. Das 2013 erschienene Sonderheft „Stricken“ war mit einer Auflage von 80.000 Exemplaren so erfolgreich, dass das neue Format diesen Trend aufgreifen möchte.

Naturgemäß wird dabei in den Winterausgaben mehr gestrickt, im Sommer wird es luftiger. Mit Makramee wird ein Trend der 70er Jahre für den kommenden Sommer 2016 in neuem Gewand interpretiert. Weitere Techniken wie Weben wurden bereits gezeigt.

Dabei bietet das Heft Anleitungen bis hin zu Schnittmustern, ohne den etablierten Publikationen anderer Verlage Konkurrenz zu machen. Im Heft 2/2015 findet sich eine Vorlage für ein schlichtes Kleid, wer mag kann den Stoff gleich als Nähpaket bei Brigitte bestellen. Für ein Strickprojekt des ersten Heftes wurden vom Hersteller des vorgeschlagenen Garns die schier astronomische Zahl von 140.000 Knäuel Wolle vom Handel bestellt. „Das zeigt das große Vertrauen in Brigitte“, sagte Kathrin Behrens im Interview.


Ein Beweis für den Bekanntheitsgrad und Akzeptanz in Fachkreisen war die Aufmerksamkeit, welche der Tasche von Annette Simons zuteil wurde. Gäste des Vortrags erkannten das farbenfrohe Werk aus einem der Hefte, und fragten ob dies das Original sei.

Simons konnte dies schmunzelnd bestätigten und berichtete den Zuhörern, warum die Kreativen der Redaktion darauf achten, dass für die Umsetzung der Projekte keine aufwändigen Anschaffungen notwendig sein sollen. Ein gewebtes DIY Projekt hatte sie auf einem ganz normalen Schulwebrahmen hergestellt.

„Unser Fokus liegt auf günstigen und einfach zu beschaffenden Materialien“. Wer dann eine Idee oder Technik vertiefen will, kann dies mit den Anregungen im Heft ebenfalls tun.

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Von einem Zuhörer gefragt, ob Brigitte KREATIV auch weitere Onlineinhalte anbieten wird, verwies Simons auf den Facebook-Auftritt der beiden Magazine Brigitte und Brigitte KREATIV. Erstere werden bereits von 80.000 Leser aboniert, letztere hat als das jüngste Kind im Repertoire hat bereits eine stattliche Anzahl von Freunden auf der bekannten Onlineplattform.

Wer sich für das neue Heft interessiert: Die dritte Ausgabe erschien vor wenigen Tagen (16.02.2016) im Handel. Weiterführende Informationen findet ihr hier: Brigitte KREATIV Presseinfos.
Den offiziellen Webauftritt kann man hier finden: Brigitte KREATIV. Dort ist auch die Facebook Seite verlinkt, falls ihr diese abonieren wollt.

Eine letzte Frage hatte eure Testerschwester Bärbel Born an die Redaktion: Wo findet man die verwendeten Materialien im Fachhandel?
Die (erfreuliche) Antwort: Dieser wird kurz vor Erscheinen eines neuen Heftes auf Wunsch vom Hersteller über die benötigten Produkte informiert, und kann sich entsprechend vorbereiten. Die Modelle selbst werden natürlich erst am Erscheinungsdatum zu sehen sein.

Funktioniert das für euch? Liegt das aktuelle Heft in eurem Fachgeschäft aus, und werden die nötigen Dinge auch angeboten? Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr uns eure Erfahrungen mitteilt. Bitte hinterlasst uns einen Kommentar, wenn ihr nach den Anleitungen der Brigitte KREATIV gearbeitet habt. Wo habt ihr das Material bekommen? Hat alles so geklappt wie beschrieben?

Ich hoffe, wir lesen uns! Eure Testerschwester Bärbel

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