Eine Einladung zur Modewoche Paris-Dakar, Filmpremiere auf der Creativa oder ein Valentinstreffen mit dem Liebsten?

Was, wenn ausgerechnet dann ein hässlicher Pickel auf Kinn oder im Dekolleté auftaucht und einem den glamourösen Auftritt zu ruinieren droht?

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Keinesfalls absagen, lautet der Beauty-Tipp der KT-Redaktion, sondern stattdessen lieber ein bisschen in der Bastelkiste graben.

Da fand sich z. B.  ein Gelato (Faber-Castell) in der Tönung Aqua Dolce,  also Süßwasser.  Prima! Wir wissen ja alle, wie wichtig Feuchtigkeit für die Haut ist. Vorsichtig die weiche Mine auf den Pickel auftragen und ggf. noch etwas mit Wasser vermalen. Ergebnis: der Pickel ist unter einem wunderbar himmelblauen Fleck verschwunden. Und mal ehrlich – so ein Farbtupfer ist doch ein netterer Blickfang als eine Hautunreinheit.  Ein richtiges Schönheitspflaster mal in Bunt.

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Durch die praktische Lippenstiftform der Gelatos lassen sich diese ebenfalls als Schminke für die Lippen verwenden (Farbton-Tipp Blood Orange). Da die Farbe cremig aber wasserlöslich ist, hinterlässt sie zudem überall wunderbare Kussmünder, die gute Laune verbreiten.

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Zu Queen Victorias Zeiten haben mondäne Damen mit kleinen Dosen Arsen für den blütenweißen und durchscheinenden Porzellan-Teint gesorgt (bitte nicht zuhause ausprobieren!). Wir von KT haben für euch eine Alternative:

Gesso grundiert nicht bloß Leinwände und Malkartons – es bietet auch eine hervorragende Foundation für jede Art von Make-up.  Testerschwester Dagmar hat es einfach mal ausprobiert.

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Achtung:  Für die Hautverträglichkeit garantieren wir zwar nicht. Aber dafür sitzt der einzigartige Steampunk-Look, bei dem sich die Rußspuren vom Dampfkessel von der brüsselspitzenweißen Haut abheben!

Sein Haar trägt der Steampunk von Welt aktuell in Rost, erreichbar mit Original Rust oder Rusty Paper, während seine Nägel immerwährend mit StazOn (Tsukineko) Stempelkissen in Jet Black geschwärzt sind.

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Diese, oder anderweitig gefärbte Nägel, zu embossen ist möglich (klares Embossingpulver oder Embossingstifte), wegen der hohen Hitzeentwicklung aber nur für masochistisch Veranlagte interessant (Begeisterte Leserinnen der „Fifty Shades of Grey“-Romane könnten hierbei ihre Leidensfähigkeit testen). Wir von KT haben noch keine Tests über die Hitzeverträglichkeit der Nageloberfläche vorliegen und raten daher ausdrücklich von dieser Technik ab. Vielleicht erst einmal mit Kunstnägeln testen?

Ohnehin geht der Trend seit Jahren zur immer länger anhaltenden Make-ups. Da passt es sich gut, dass Archival Ink wasserfeste, nicht verblassende und nach dem Trocknen wischfeste Stempeltinten im Programm hat. Einmal auf die Wangen getupft und geschickt verteilt, etwa den Farbton Maroon, kann sich jedes Fashion Victim sicher länger als 24 Stunden mit gesund anmutenden Rougewangen versorgt wähnen.

Interessant auch für Surfer nach der Winterpause, wenn die Naturbräune noch auf sich warten lässt. [Keine Testerschwester traut sich, dafür ein Foto zu machen?]

Für die Ganzkörperbehandlung empfehlen wir als Ersatz für das teure Spray Tan: Dylusion Ink Sprays, sprühfertige Lösungen von Ranger in Matt und ohne Glitter (Ausnahme:  Diskobesuch!).

Soll es dann etwas ›Bildhafter‹ zugehen:  warum noch lange auf Mehndi-Tatoos mit Hennapaste warten, wenn die DIY-Frau mit einer Schablone und Nachfülltinte in Walnut nach nur einer Minute ebenso dauerhafte Ergebnisse erzielt?

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Wer vor dem Galadinner keinen Friseurtermin mehr bekommt, aber eine Stanzmaschine wie die BigShot besitzt, kann aufatmen:  zahllose Stanzformen bieten sich geradezu an, um kunstvoll ins Haar eingewoben zu werden. Eine wilde Mähne, hier die Zweit- (oder Dritt-)mähne von Testerschwester Bärbel,  lässt sich mit einem Swirl, hier von Spellbinders,  in eine interessante und vorzeigbare Form bringen:

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So sind wir Frauen eben – (und Testerschwestern bilden da keine Ausnahme):  von Kopf bis Fuß auf Schönheit eingestellt! 😉

Wir wünschen euch einen schönen April – eure Testerschwestern Linda und Heike und das ganze Katie-Team!

Bei allen Experimenten gilt: Warnhinweise des jeweiligen Produktes unbedingt beachten.

Diesen Artikel haben wir nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Wir haben weder kostenlose Produktproben erhalten noch sonstige Vorteile aus dem Bericht gezogen. Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, spiegelt nur unsere persönliche Meinung und Erfahrungen wider und ist nicht ernst zu nehmen. Linda  Budinger, Heike Linnek