Der große Stanzschablonentest – 15 Firmen – Wer konnte überzeugen?

Im Laufe einiger Basteljahre sammeln sich neben Stempeln, Stempelkissen und Papieren aller Art als Bigshot Besitzer auch viele Stanzschablonen, auch Die genannt, verschiedener Hersteller an. Die einen funktionieren besser, die anderen schlechter. Vor allem filigrane Stanzen wie Schriftstanzen oder Ornamentstanzen unterscheiden sich zum Teil wesentlich, wenn es um die Benutzung geht.

Genau dies hat mich dazu veranlasst, Dies verschiedener Hersteller zu testen. Um einen umfassenden Überblick zu bekommen, habe ich Stanzen von 15 Firmen zusammengetragen. Je nach Papierdicke ergeben sich zum Teil unterschiedlichste Ergebnisse.

StanzenGesamt

Für den Test bin ich wie folgt vorgegangen. Jede Stanze habe ich 6x durch die Bigshot gekurbelt.

  1. Druckerpapier
  2. Druckerpapier mit Wachspapier
  3. Designpapier
  4. Designpapier mit Wachspapier
  5. Cardstock von Stampin‘ Up
  6. Cardstock von Stampin‘ Up mit Wachspapier

Das Wachspapier ist kein spezielles Papier für den Bastelbedarf, sondern solches, welches der Metzger nutzt, um Wurst und Käse zu verpacken. Eine Quelle für den Kauf kann ich nicht benennen. Ich habe hier das große Glück, dass auf dem örtlichen Wochenmarkt ein „Verpackungsmann“ einen Stand hat.

Alternativ kann man auch Backpapier verwenden, dies wird zum Teil auch von den Firmen empfohlen.

Aber genug der einleitenden Worte.

Gestartet bin ich mit einer Stanzschablone von Joy!crafts. Die Stanze ist lackiert, mit dem Ergebnis bin ich mit allen Varianten sehr zufrieden.

Spontan begeistert war ich von Marianne design. Auch bei diesem Die ist das Metall lackiert. Das schon recht filigrane Rennrad fiel mir aus der Schablone entgegen. Hier wäre Wachspapier nicht nötig gewesen, um überzeugende Ergebnisse zu erhalten.

Überrascht hat mich dieses Set der Firma Sizzix. Es handelt sich bei diesem Set nicht um Thinlits, sondern dickeren Stanzen. Hier zeigten sich sehr unterschiedliche Ergebnisse. Je dünner das Papier, desto besser war das Ergebnis. Dazu verblüffte mich, dass die filigranste Stanze das beste Ergebnis brachte. Blume und Ranke zeigten sich widerspenstig, während ich den Schriftzug Hello ganz einfach entnehmen konnte.

Eine weitere Stanzschablone aus dem Hause Sizzix vermochte mich auch nicht zu überzeugen. Sie ist sehr verschnörkelt. Hier hätte ich mir gewünscht, Sizzix hätte wie andere Firmen auch lackiertes oder anderweitig behandeltes Material. Trotz sehr vieler Löcher auf der Rückseite ist es nicht einfach gewesen, das Papier gut aus der Stanze zu entfernen. Am Besten hat es in diesem Fall noch mit dem Designpapier geklappt. Und in allen Varianten ist es sinnvoll, zwischen Stanze und Papier eine Lage Wachspapier einzulegen.

DagmarJansen_Stanzen_001

Auch wenn es noch einige Monate hin sind bis zur Weihnachtszeit, fand ich die Cottage Cutz Winter Pine Branch Stanze der Firma The Scrapping Cottage zu wichtig, um sie bei diesem Test zu unterschlagen. Bei dieser sehr filigranen nicht lackierten Stanze war es mir kaum möglich, zufriedenstellende Ergebnisse zu erhalten, mit dem Designpapier plus Wachspapier habe ich noch die besten Ergebnisse erzielt.

Die hübsche, kleine Puzzlestanzschablone der Firma CREAlies bereitet in keiner Form Probleme und ist empfehlenswert.

Von der niederländischen Firma Craftemotions besitze ich lediglich die kleine Bäume, die sich sehr gut stanzen ließen.

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Die Hirschstanze von Spellbinders überzeugt mich nicht besonders. Auch bei unterschiedlicher Papierdicke ist es nicht einfach, das zarte, schnörkelige Geweih der Schablone heil zu entnehmen.

Dies setzt sich leider fort bei den Schriftdies von Stampin‘ Up, welche von Sizzix hergestellt sind. Obwohl recht groß, habe ich bei diesen die größten Schwierigkeiten gehabt, egal ob mit oder ohne Wachspapier.

Die Die-namics von My favorite things sind ausnahmslos zufriedenstellend, trotz dass es sich um nicht lackierte Stanzschablonen handelt.

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Die-namites, eine Firme, die ausschließlich Dies verkauft, konnte mich nicht in allen Punkten überzeugen. Das Entfernen des filigranen Musters war nicht, so einfach. Auch hier würde eine Beschichtung des Stahls sicher ein einfacheres und zügigeres Arbeiten ermöglichen.

Gewohnt überzeugend zeigten sich die kleinen und feinen Stanzteilchen des Skelettes aus dem Hause Impression Obsession. Alle unterschiedlich großen Teile ließen sich einwandfrei entnehmen.

Und das kann ich genauso bestätigen für die kleinen Buchstaben aus dem Hause Rayher. Ohne Probleme konnte ich jeden kleinen Buchstaben des Alphabets nutzen.

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Ein weiterer Anwärter auf die oberen Ränge meiner persönlichen Stanzschablonenskala schafft es die Firma memorybox. Die Handhabung ist in allen Varianten einwandfrei.

Die beschichtete Wimpelstanzschablone von La-La Land Crafts schließt sich nahtlos an und ist uneingeschränkt empfehlenswert.

Bei der Wahl der Schriftstanzen steht die Firma Kulricke für mich an erster Stelle. So filigran der Schriftzug auch ist, das Ergebnis ist in allen Varianten anstandslos überzeugend. Der Einsatz von Wachspapier ist nicht nötig.

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Die kleinen Laternen der Firma Poppystamps sind in weiten Teilen zufriedenstellend, hier zeigte sich, dass das Ergebnis besser ist, je dicker das Papier ist.

Von der Firma Paper Smooches lag mir keine Stanze vor, die auch nur annähernd filigran wäre. Dennoch möchte ich sie nicht unerwähnt lassen, dass Metall ist beschichtet, die Löcher auf der Rückseite wären nicht nötig gewesen, das Ergebnis ist überzeugend.

Auch von den Xcut Border Dies der Firma Docrafts lagen mir nur Weihnachtsdies vor, man möge mir das Motiv verzeihen. Das Metall ist lackiert, es befinden sich genügend Löcher auf der Rückseite, auch hier habe ich keine Beanstandungen.

DagmarJansen_Stanzen_006

Fazit meines Tests:

Im direkten Vergleich zeigten sich deutliche Unterschiede. Dabei konnte ich nicht feststellen, dass die Stanzschablonen renommierter Firmen, die ich automatisch damit verknüpft habe, bessere Ergebnisse brachten. Im Gegenteil, die auffällig schlechteren Ergebnisse der Firmen Spellbinders bzw. insbesondere Sizzix haben mich enttäuscht.

Testsieger ist bei mir die Schriftstanze von Kulricke, die so zart ist und dennoch ohne jegliche Probleme zu entnehmen ist.

Dicht danach folgen die Stanzschablonen von Marianne design, an dritter Stelle die Schablonen von memorybox.

Wir sind gespannt, welche Erfahrungen ihr mit Stanzschablonen verschiedener Firmen gemacht habt. Hinterlasst uns gerne einen Kommentar!

Linkliste Hersteller:

 

Viele Grüße
Testerschwester Dagmar

DIY Pinnwand – schnell gebastelt, vielfältig nutzbar

Ich brauche eine Pinnwand. Genau dieser Gedanke spukte schon seit geraumer Zeit durch meinen Kopf. Ok, im Keller habe ich noch eine, ganz klassisch aus Kork. Und auch wenn Kork gerade wieder ein ganz großer Trend ist, ich bin ein Kind der 70er Jahre, ich habe zuviel Kork erlebt, um diesen wieder in meine Wohnung zu lassen.

Im Geiste zusammengestellt war die Materialliste schon:
– Holzrahmen
– Pappe
– Baumwollstoff
– Tafelfolie
– Gesso
– Chalkyfarbe
– Schmirgelpapier
– Paketklebeband

Wie praktisch war es doch, dass ich der Lieferung einer neuen Küche beiwohnen konnte. Als ich später ging, lachte mein Bastelherz, lagen vor dem Haus doch diverse Transportsicherungen in Form von Holzrahmen. Diese habe ich allesamt in meinem Auto verschwinden lassen und wusste sofort: Das wird der Rahmen meiner neuen Pinnwand.

Ich habe mir den passendsten Rahmen für meine Zwecke herausgesucht, dazu jede Menge Pappe. Den Rahmen habe ich als Erstes mit Gesso vom VBS Hobbyversand behandelt. Nach dem Trocknen habe ich meine Chalky-Farben genommen, die blaue ist aus dem Hause Rayher, die graue von Viva Decor.

DagmarJansen_Pinnwand_001

 

Für den zweiten Anstrich des Rahmens habe ich die blaue Chalky-Farbe gewählt, als Abschlussanstrich die graue. Nachdem alle Farbschichten gut getrocknet waren, kam Schmirgelpapier mit 180er Körnung zum Einsatz, um die darunterliegenden Farbschichten wieder etwas hervorzuholen.

Die Pappe habe ich in Streifen geschnitten, die genau in die beiden Aussparungen passen, pro Aussparung habe ich 4 Schichten Pappe benutzt. Für den Überzug habe ich meine Stoffkiste durchgeschaut und den hübschen gepunkteten Stoff gefunden, den ich vor längerer Zeit auf einem Stoffmarkt erstanden habe. Es handelt sich hierbei um einen reinen Baumwollstoff, fest genug, um nicht schlabbrig zu wirken, aber dünn genug, um Dinge mit Reißzwecken befestigen zu können.

Nach dem Bügeln des Stoffs habe ich diesen um die übereinandergelegten und zusammengeklebten Pappstreifen gelegt und auf der Rückseite mit gewöhnlichem braunen Paketklebeband befestigt. Die Schnüre, die um die linke Pappschicht gespannt sind, stammen allesamt aus meinem Bastelfundus und werden in der Regel eigentlich für Glückwunschkarten und Verpackungen eingesetzt.

Der zweite Teil hat sich kniffeliger gestaltet, als ich vorab vermutet hätte. Denn ich bin irgendwann einem Sparwahn aufgesessen und habe die billigste Tafelfolie gekauft, die es in einem der gängigen Schnäppchenmärkte zu kaufen gab. Das wiederum hatte zur Folge, dass selbst ich als Bibliothekarin Probleme hatte, die Folie ordentlich auf der Pappe aufzubringen. Klebeeffekt gleich Null und verzogen hat sich sich auch. Um das Folienergebnis zu sichern, habe ich auch auf dieser Seite auf der Rückwand alles vorsichtshalber mit Paketklebeband fixiert.

Dennoch: Nach dem Einsetzen der bezogenen Pappteile bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ich kann neben Büroklammern und kleinen Holzklammern genauso Reißzwecken oder aber auch Kreide verwenden, um Wichtiges auf der neuen Pinnwand festzuhalten.

DagmarJansen_Pinnwand_002

Mein Fazit: Wenn schon ein Rahmen vorhanden ist, beträgt die reine Bastelzeit für solch eine flexibe Pinnwand nicht mehr als 2 Stunden. Sie ist schon in meinem Büro aufgestellt und kann mir ab sofort gute Dienste erweisen. Und für die altertümlichen geerbten Kreiden, deren Verpackung ich auf der fertigen Pinnwand zeige, habe ich ab sofort auch endlich eine Verwendung.

Bis zum nächsten Mal.
Viele Grüße
Testerschwester Dagmar

 

Schönes aus Papier: Dekoration und Geschenke einfach selber machen – Buchvorstellung

Notizbücher, Verpackungen, Aufbewahrungsmöglichkeiten, Wohndekoration, jahreszeitliche Basteleien – Auf all diese Dinge stößt der gemeine Bastler immer wieder und sucht sich überall Anleitungen dafür zusammen.

Im Gräfe und Unzer Verlag hat Autorin, Geschäftsinhaberin und Bloggerin Miriam Paulsen ein Buch veröffentlicht, welches all diese Themen abdeckt. Und das stelle ich euch heute vor.

Schönes aus Papier

 

Schönes aus Papier: Dekoration und Geschenke selber machen von Miriam Paulsen ist im März 2016 im Gräfe und Unzer Verlag erschienen. Zu beziehen ist es über den Buchhandel unter der ISBN 978-3-8338-5212-1 zum Preis von 16,99 €.
Das als Hardcover erschienene Buch umfasst 144 Seiten.

Gegliedert ist es in folgende Kapitel:
– Kreativ mit Papier
– Schreiben & Aufbewahren
– Gut verpackt
– Schön dekoriert
– Wohnen & Einrichten
– Feste feiern rund ums Jahr

Das erste Kapitel bietet einen guten Überblick über die Grundlagen des Bastelns mit Papier und umfasst  Papierkunde, Papiersorten, Werkzeuge und Techniken.
Danach folgen in den weiteren Kapiteln 46 Anleitungen für verschiedene Projekte. Alle Anleitungen sind ausführlich beschrieben und gut bebildert.

Für die heutige Besprechung habe ich mir ein Projekt ausgesucht, um eine Aufbewahrungsmöglichkeit zu schaffen. Jeder Bastler kennt es, das Bastelleben besteht aus Hunderten von Kleinteilen, jeder sucht Möglichkeiten zur Sortierung.
In meinem Bastelfundus gibt es Dutzende von kleinen Stempeln, die auf Holz montiert sind. In meiner großen Aufbewahrungsbox für die Holzstempel rutschen sie immer wieder zwischen den größeren Stempeln nach unten und verschwinden aus dem Blickfeld.
Für diesen Zweck habe ich mir die Anleitung für die Box Hexagon ausgesucht und meinen kleinen Stempeln ein eigenes Zuhause geschaffen.

Für die Box habe ich mir auf der Homepage von Gräfe und Unzer die passende Vorlage heruntergeladen, die sich auf 4 DIN A4-Seiten präsentiert. Der Link zur Vorlage zum Selbstdrucken ist in der Anleitung aufgeführt. Ich habe sie ausgeschnitten und nach Vorgabe zusammengeklebt. Die Vorlage habe ich auf einen großen Cardstock übertragen, gefalzt und geschnitten.

DagmarJansen_Hexagon_001

Vor dem Zusammenkleben habe ich vorsichtshalber erst einmal alle Seiten mit Flipfold-Klammern befestigt und die einzelnen Seitenteile erst danach mit Doppelklebeband geklebt. Dafür habe ich die Klammern erst nach und nach entfernt, das erleichtert die Arbeit sehr. Das Vorbereiten der Vorlage inkl. Falzen und Schneiden erfordert einiges an Zeit und vor allem auch genaues Arbeiten, damit die Teile wirklich gut passen. Hat man diesen Schritt geschafft, ist die Box blitzschnell zusammengeklebt.

Die Vorlage des Verlags zeigt zudem noch Stellen an, wo sinnvollerweise Ösen eingesetzt werden können, so besteht auch die Möglichkeit, die fertige Box aufzuhängen. Das war für meine Zwecke nicht notwendig. Wie ihr auf den Bildern seht, habe ich meine kleinen Stempel jetzt wunderbar im Blick und muss nicht mehr lange suchen.

Mir gefällt das Buch sehr gut und ich freue mich, dass ich es angeschafft habe. Was das Werk noch alles zu bieten hat, könnt ihr in der Leseprobe entdecken, die sich auf der Verlagsseite befindet.

Mehr über Miriam Paulsen findet ihr auf ihrem Blog oder auf ihrer Homepage.

Bis zum nächsten Mal.

Viele Grüße von Testerschwester Dagmar

 

Upcycling – 4 Autoren, 5 Projekte – So vielfältig ist der neue Trend

Heute geht es bei den Kreativtestern um Upcycling. Wir stellen Euch mehrere Projekte vor, die die Testerschwestern und die Gastautoren gebastelt haben.
Upcycling ist unglaublich vielfältig, so ziemlich jedes Material und jede Basteltechnik ist geeignet, um aus alten Dingen Schönes zu erstellen.

Den Anfang macht Testerschwester Heike, die gleich 2 Projekte für diesen Artikel bereit hält.
Beide Fotos zeigen, wie unterschiedlich Upcycling ist. Bei dem Ring aus dem Öffner eines Tetrapacks handelt es sich eigentlich um Müll. Mit wenigen Arbeitsschritten und minimalem Zubehör wird daraus ein Ring, hinter dem niemand Abfall vermuten würde.

upcykling_RingCollage03

Bei dem zweiten Projekt zeigt Heike, wie man ganz einfach alte Dekogegenstände aufwerten kann, die einem nicht mehr gefallen.
Der alte Plastikbilderrahmen wurde mit Mediumpaste und Embossingpulver bearbeitet und bekam ein neues, rustikales Aussehen.

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Testerschwester Bärbel ist schon seit Ewigkeiten kreativ. Und da jede Mode, jede Basteltechnik und jede Deko alle paar Jahre wiederbelebt wird, ist für sie das Thema Upcycling nichts Neues und das greift sie auch in unserem Gemeinschaftsartikel auf.

Dazu schreibt sie selbst:
Ich möchte in diesem Blogpost gleich doppelt recyclen: Zum einen einen Blogpost, den ich vor gefühlten 100 Jahren geschrieben habe, zum anderen Wurfmaterial aus dem Karneval. „Rohmaterial“ zum Recyclen findet man überall: In der gelben Tonne (oder besser noch kurz bevor man etwas hineinwirft), in vergessenen Schubladen, auf dem Flohmarkt oder halt im Karneval. Im unserer kleinen Stadt zwischen Köln und Düsseldorf kann man davon reichlich fangen.

Wer keinen Karnevalszug vor der Türe hat, wo Teddybären geworfen werden, der kann auch mal das Kinderzimmer der eigenen oder fremden Kinder im Freundeskreis durchsuchen: Ich gehe jede Wette ein, dass da ein vergessenes Kuscheltier in der passenden Größe herumliegt. Haucht ihm neues Leben ein, und macht es euch nützlich: Das Nadelkissen-Recycling:

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Eine genaue Anleitung findet ihr auch hier: http://selbermachen.guru/2012/04/30/arm-nadelkissen-fast-kostenlos/
Recycling ist eins meiner Lieblingsthemen, ich habe eine eigene Blogrubrik dafür: http://selbermachen.guru/category/diy/topic/recycling/

Mit der Vorstellung der Upcycling-Projekte von Gastautorin Elvan werden wieder andere Materialien verwendet. Ihr seht, es kann wirklich alles verwendet werden, Elvan fand ihre Bastelmaterialien im Keller.
Und was sie daraus gemacht hat, zeigt sie auf den folgenden Bildern:

Im Heizungskeller stieß ich auf diese Kiste, die schon seit vielen Jahrzehnten fast unberührt in diesem Keller steht…

ElvanLehrach-Noyan_Upcycling_1

Da sind Fliesen drin und zwar Original-Fliesen aus dem Baujahr 1960, also richtig fiese Fliesen…

Da hatte ich also mein Thema und wusste sofort, was ich damit anfangen würde.
Zuerst habe ich sie mit Hilfe meiner Tochter ein paar Mal mit weißer Acrylfarbe grundiert. Es hat gedauert, bis die Farbe hielt. Darüber habe ich noch eine Schicht pinkfarbene Acrylfarbe gestrichen

ElvanRohrach-Noyan_Upcycling_3

Die nächsten Arbeitsschritte mussten schnell hintereinander passieren, denn ich habe Krakelierlack aufgetragen und auf diesen Lack schließlich das letzte Mal weiße Acrylfarbe. Als der Krakelierlack getrocknet war, ist die darüber liegende weiße Farbe aufgerissen und hat den schönen „used-look“ auf der Fliese hinterlassen. Schließlich waren alle Farben getrocknet und ich konnte eine schicke Serviette mit dem Muster meiner Lieblingsblume aufkleben. Die Serviette habe ich ganz zum Schluss noch mit Triple Gloss überstrichen, so dass sie jetzt wie ofenglasiert aussieht.

ElvanLohrach-Noyan_Upcycling2

Endlich habe ich einen schönen upgecycleten Blumenuntersetzer. Jetzt muss nur noch die Schachbrettblume in meinem Garten blühen und dann ist die Frühlingsdeko perfekt.

Last but not least habe auch ich, Testerschwester Dagmar, ein kleines Upcycling-Projekt gestartet. Schon vorab kann ich berichten, dass dieses Projekt Nerven kostet, nicht alltagstauglich und auch nicht schön ist. Bilder dazu, die ich in den Weiten des Internets gesehen habe, sahen deutlich besser aus.

Für mein Projekt habe ich eine Doppelseite einer Tageszeitung in 1cm breite Streifen geschnitten, habe alle Papierstreifen aneinander geklebt. Den langen Papierstreifen habe ich verzwirbelt. Mit einer Häkelnadel Größe 4 habe ich dann ein kleines Körbchen gehäkelt.

Ich weiß schon jetzt, dass ich für das nächste Körbchen wieder ein anderes Material verwenden werde, welches auch immer das sein wird.

DagmarJansen_Upcycling_1

Wir hoffen, dass wir Euch mit den verschiedenen Projekten inspirieren konnten. Zeigt uns auch gerne Fotos von Euren Upcycling-Projekten.

Bis nächsten Donnerstag wieder zum nächsten Artikel.

Eure Testerschwestern

Auslosung des Color Burst-Gewinnspiels

Hallo zusammen,

10 Tage hattet Ihr die Gelegenheit, an unserem Gewinnspiel teilzunehmen, welches wir gemeinsam mit Cards und More auf die Beine gestellt haben. Zu gewinnen gab es 1 x 3 Farben Color Burst nach Wahl.

Unsere Gewinnerin

Unsere Gewinnerin

Wir freuen uns, als Gewinnerin Daniela Scheele verkünden zu dürfen. Herzlichen Glückwunsch!

Bitte setze Dich mit Cards und More in Verbindung und gib an, welche Farben zu Dir nach Hause gesendet werden dürfen.

Viel Spaß mit den neuen Farben wünschen Dir
die Kreativtester und CardsundMore