Einführung in FIMO

Hallo Ihr Lieben.

Heute möchte ich Euch einen schnellen Überblick über Fimo, die ofenhärtende Modelliermasse, aus dem Hause Staedtler geben. Ich arbeite schon seit einigen Jahren damit. Zuerst mit Fimo Classic, nun mit Fimo Professional. Hauptsächlich kreiere ich Schmuck, aber von Zeit zu Zeit auch Knöpfe, Anhänger oder Miniaturen für’s Puppenhaus. Man kann auch toll Bleistifte „aufmotzen“. Ich hab mal ein paar Fotos mitgebracht:

Kette aus FIMO

Kette aus FIMO

Armreifen aus FIMO

Armreifen aus FIMO

FIMO-Cane mit Perlen

FIMO-Cane mit Perlen

Knöpfe aus FIMO

Knöpfe aus FIMO

Schlüsselanhänger mit FIMO-Miniaturen

Schlüsselanhänger mit FIMO-Miniaturen

FIMO-Miniaturen fürs Puppenhaus

FIMO-Miniaturen fürs Puppenhaus

Bleistifte mit FIMO

Bleistifte mit FIMO

 

Was man dazu braucht:

Zu allererst benötigt man dazu natürlich einen Ofen. Ich persönlich verwende nicht den Backofen in der Küche, sondern einen separaten kleinen mobilen Ofen aus dem Discounter. Man riecht das Fimo nach dem Backen und ich hab kein gutes Gefühl, wenn ich danach mein Essen in demselben Ofen zubereite.

Ihr braucht etwas zum Ausrollen. Dazu verwende ich einen Acrylroller und eine Nudelmaschine. Man kann aber auch eine Glasflasche verwenden. Es gibt eine „Nudelmaschine“ vom Hersteller, da kann eine gebrauchte aus dem Auktionshaus gut mithalten. Zur Qualität der original Maschine kann ich nichts sagen. Ich schwöre auf echte Pastamaschinen aus dem Hause Marcato. Die bekommt man gebraucht ab 20€ aufwärts.

Als Unterlage empfiehlt sich etwas mit wenig Struktur. Ich verwende eine Glasplatte, die ursprünglich zur Abdeckung vom Herd gedacht war. Eine Fliese erfüllt den gleichen Zweck.

Sehr wichtig sind scharfe Messer. Ich habe mir den Dreierpack von Staedtler gekauft, verwende aber nur die flexible Klinge. Die Starre rostet leider.

Zur Aufbewahrung muss man darauf achten, dass sich das Plastik mit dem Fimo verträgt! Ich verwende Frischhaltefolie. (Zitat v. Hersteller: Lagerung: Masse in Alufolie oder PE-Beuteln bei Raumtemperatur aufbewahren. FIMO nicht mit Polystyrol, PVC und Styropor in Berührung bringen.)

Wie es funktioniert:

Das ist ganz leicht. Euer fertig modelliertes Teil wird im Ofen bei 110°C für max. 30 Min. Ober- Unterhitze gebacken. Ich empfehle auf alle Fälle, ein Ofenthermometer dazu zu stellen!

Perlen lagere ich gerne auf gefaltetem Papier. Alternativ kann man sie auf Draht backen, das ist aber nicht nötig. Es bleiben keine abgeflachten Stellen vom Papier.

Bild7

Flache Teile lege ich auf Backpapier. Zum Backen lege ich außerdem immer eine Fliese dazu, das bewirkt, dass sich die Wärme gleichmäßiger im Ofen hält.

Nachbearbeitung:

Vom Hersteller gibt es Lack, der extra für Fimo-Werke gedacht ist. Diesen bekommt man in Glänzend und Matt.

Meine Schmuckstücke lackiere ich nicht. Die poliere ich lieber. Dabei werden leichte Verunreinigungen auf der Oberfläche entfernt und die Muster sehen sauberer aus. Profis schleifen erst mit Nassschleifpapier und polieren danach. Da mir das zu viel Arbeit, ist arbeite ich mit Einmalhandschuhen, um Fingerabdrücke zu vermeiden.

Hier hab ich mal einige Fotos zum Vergleich für Euch. Ich poliere übrigens mit einem Dremel, auf den ich Baumwoll-Bodentücher montiert habe:

v.l. Unbearbeitet, nur poliert, Geschliffen und poliert

v.l. Unbearbeitet, nur poliert, Geschliffen und poliert

Was gibt es alles:

Unter dem Namen Fimo gibt es verschiedene Modelliermassen für unterschiedliche Zwecke.

Fimo Classic: ist jetzt Fimo Professional

Fimo Professional: eignet sich besonders für das detailgenaue filigrane Arbeiten.

Fimo Soft: weicher und leichter zu bearbeiten. Nicht so gut geeignet für feine Details.

Fimo Effekt: hier bekommt man besondere Effekte wie z.B. Transparent, Glitter, Nachtleuchtend u.a.

Fimo Kids: sehr weich und leicht zu verarbeiten, CE – zertifiziert.

Fimo Puppen: extra zum Modellieren von Puppen. Gut für feine Details.

Fimo Air: lufttrocknende Modelliermasse.

Vielleicht habt Ihr jetzt Lust bekommen das mal auszuprobieren.

Bis bald, Susanne.

h+h ist Handarbeiten

Am vergangenen Wochenende fand in Köln erneut die internationale Fachmesse h&h, Handarbeit und Hobby, statt. Testerschwestern Dagmar und Bärbel waren vor Ort, um sich über die neusten Trends und Themen im Sektor Handarbeiten zu informieren. Den Bericht schreibt für euch Bärbel.

Bevor wir euch unsere Impressionen zeigen und berichten, möchten wir euch den Imagefilm des Veranstalters empfehlen. Im Vergleich mit unseren eigenen Erlebnissen vor Ort können wir euch versichern, dass ihr in den drei Minuten des Film schon einen ersten Eindruck erhalten könnt:

Die Bilder sind von der diesjährigen Messe. Im Video konntet ihr auch einen ersten Blick auf die Modenschau ergattern. Bei dieser lebendigen Trendschau zeigen teilnehmende Aussteller, was sie sich mit ihren neusten Garnen und Stoffen haben einfallen lassen.

Ich habe die Modenschau besucht und dabei eindeutige Richtungen in Farbwahl und Stilen erkennen können. Völlig verschwunden ist das Color-Blocking, welches noch im Vorjahr in der Modenschau zu sehen war. Durch alle Abteilungen der Schau zogen sich Naturtöne wie ein roter Faden. Auch wenn die Coloration der Modelle kräftiger wurde, wirkten diese erdig und einer herbstlichen Palette entnommen. Stärkste Farbe blieb ein leuchtendes Rot neben einem gedeckten Lila. Zarte Nudetöne sah man als unbunten Gegenpol gleich bei mehreren Herstellern.

hh_cologne_2016

Bei der Schau haben mich ganz besonders einige Schnitte und Gesamtkonzepte fasziniert. Bei Katia sah man am Stand die Modelle des Runways noch einmal aus der Nähe, weite Schnitt und Ponchos wurden variiert und spielerisch verfeinert:

hhcologne_2016

 

Mein Highlight: Wolle von Kopf bis Fuß. Was kann schöner sein als ein selbstgemachter Pullover?
Genau: Ein Set aus Pullover und Rock oder Hose:

 

hhcologne_2016

Ein weiteres Highlight der Messe gab es am Stand der Stolberger Firma Prym zu sehen. Bereits im Vorfeld der h&h hatte Prym (gesprochen „Priem“) eine Innovation für Stricknadeln angekündigt. Selbstbewusst hatte die Firma behauptet, die Stricknadel neu erfunden zu haben. Solche Worte wecken Misstrauen… wie soll man so etwas Elementares wie die Stricknadel neu erfinden?

Am völlig neu konzipierten Stand wurde mein Misstrauen schon aus der Ferne zerschmettert: Als Besucher von Messen ist man es gewöhnt, dass Firmen an einzelnen Arbeitstischen ihre Neuheiten vorführen. Einen Demotisch wie bei Prym habe ich noch nie zuvor gesehen. An einer langen „Theke“ standen Mitarbeiter in einheitlichen Outfits, und zeigten unermüdlich den interessierten Besuchern, was so neu an den Stricknadeln ist. Hinter den netten Damen und Herren ein überdimensionaler Wald aus Stricknadeln. Das Raum wirkte beinahe so, als würde der ganze Stand gleich abheben und zum Orion aufbrechen. Die Wirkung hat mich begeistert!

Ich hoffe, ihr verzeiht mir, dass ich das verschmitzte Grinsen von Michael Weinreich abgelichtet habe. Als Buchautor und Garnkünstler hat er mit einem kreativen Team aus Prym-Mitarbeitern und Branchenkennern die Nadeln zum Klappern gebracht.

hhcologne_2016

Was genau ist nun so neu an den neuen Nadeln? Sie nennen sich schlicht „ergonomisch“, denn ihr Schaft hat einen dreieckigen Durchschnitt, so dass man beim Stricken die Nadel besser bewegen kann. Die Spitze ist hingegen rund und etwas größer (und entspricht der angegebenen Nadelstärke), so dass die Arbeit leichter rutscht ohne herunterzufallen. Das Ganze besteht aus einem neuartigen Kunststoff, der in Deutschland hergestellt wird. Besonders clever sind die Stopper am Ende der Nadel. Diese besitzen eine Aussparung, so dass man jede Nadel in die andere „klicken“ kann, die Arbeit ist somit gesichert und kann gefahrlos im Handarbeitskorb oder einer Tasche abgelegt werden.  Augenfälligstes Merkmal ist die neue Spitze, die auf den ersten Blick an Trommelstöcke erinnert, und ebenfalls ein besseres Arbeiten ermöglichen soll. (Bild unten)

Die Besucher konnten an kleinen Garnproben testen, wie die Nadeln in der Hand liegen und wie es sich damit stricken lässt. Der einzige Wermutstropfen: Die neuen Stricknadeln werden erst im November ausgeliefert. Aber dann werden wir für euch testen, bis die Wolle qualmt!

Ebenfalls neu sind die lang erwarteten doppelten tunesische Häkelnadeln in großen Größen, und weiteres Handarbeitszubehör aus dem Hause Prym.

hhcologne_2016

Ein farbliches Kontrastprogramm gab es bei Gütermann zu sehen. Hatte Prym einen futuristischen Look gezeigt, so kamen Freunde von Vintage hier auf ihre Kosten. Das Konzept der letzten Jahre wird damit konsequent fortgeführt, Stoffe und Accessoires im Shabby Chic Stil werden durch passende Komplettsets ergänzt, welche im Fachgeschäft den Kunden einen Hauch von englischem Lebensstil spüren lassen.

hhcologne_2016

Neben den großen Ausstellern sah man mehr und mehr kleinere Firmen aus aller Welt, die mit zum Teil ungewöhnlichen und neuen Ideen vor Ort waren. In Mützen eingebaute Kopfhörer, neue Anbieter von Schnittmustern aber auch bereits bekannte Firmen aus ganz anderen Fachgebieten, die mit neuen Produkten eine Brücke schlagen zwischen Basteln und Handarbeit.

So kam zum Beispiel der Farbenhersteller Marabu zur Messe, um vor Ort zu zeigen wie man mit Stoffspray auch Gestricktes aus Baumwolle trendig aufarbeiten kann. Im Bild zeigt Marianne Zender von Marabu ihren interessierten Zuhörer die Anwendung von Fashionspray. Somit beschränkt sich die Verarbeitung von Garn und Stoff nicht „nur“ auf das Erstellen eines Werkstücks, sondern kann durch weitere Bearbeitung verändert und verbessert werden. Weitere Firmen boten Materialien an, mit denen man Stoff und Garn manipulieren kann. Wir werden einige davon für euch testen und dann berichten.

Darunter im Bild als kleine Anekdote die „Selbstbedienung“ eines Garnherstellers, eine lobenswerte Idee, mit der jedem Besucher der Messebesuch versüßt werden kann.

hhcologne_2016

Zum Schluss möchte ich für meinen Bericht noch einmal ganz zum Anfang der Messe gehen: Schon nach dem Einlass bot sich mir ein völlig anderes Bild als in den Vorjahren. Bereits 2015 hatte die Messeleitung die Hallen umgestaltet. Dieses Jahr sind die Stände nicht nur erneut innerhalb der Messe Deutz umgezogen, sondern auch stark erweitert worden. Handarbeiten boomt und somit auch die Branche. Letztes Jahr haben wir euch berichtet, dass Häkeln in 2014 einen enormen Zulauf erhalten hatte. In 2015 hat das Nähhobby diesen Megatrend sogar noch überholt.

Hier die Daten (Quelle koelmesse):

An der h+h cologne 2016 beteiligten sich 399 Unternehmen (2015: 379) aus 43 Ländern (2015: 43), davon 70 Prozent (2014: 68%) aus dem Ausland. Schätzungen für den letzten Messetag einbezogen, kamen zur h+h cologne 2016 rund 14.800 Fachbesucher (2015: 14.751) aus 68 Ländern (2015: 67), davon 37 Prozent (2015: 30%) aus dem Ausland.

Wie ihr sehen könnt, kamen 20 neue Aussteller und nur wenig mehr Fachbesucher. Doch vor Ort wirkte das Angebot deutlich vielseitiger, die Stimmung war gut bis erwartungsvoll. Der Aufwärtstrend der vergangenen Jahre hat seinen Zenit noch lange nicht erreicht.

Was sagt das uns, dem Endverbraucher? Wer gern handarbeitet, strickt, häkelt, näht oder einem der anderen Hobbies mit Stoff und Wolle frönt, für den herrschen goldene Zeiten. Nie war das Angebot vielseitiger, innovativer und das alles ohne den Mief, der dem Hobby lange Zeit anhaftete. Die Jugend hat DIY und Handarbeiten entdeckt. Die Alten tun es sowieso. Neue Handarbeitsgeschäfte wagen den Schritt in die Selbstständigkeit und die h&h ist der Zeiger an der Waage, in welche Richtung die Reise gehen soll.

 

Die nächste h&h findet vom 31.03. bis 02.04.2017 statt.

hhcologne_2016

 

Disclaimer:
Diesen Bericht schrieb Bärbel Born, Dagmer Jansen war vor Ort. Unser Messebesuch wurde durch Eintrittskarten von Karo und Streifen sowie der Firma Prym gesponsort. Der Artikel spiegelt unsere eigene Meinung wieder.

Auslosung des Color Burst-Gewinnspiels

Hallo zusammen,

10 Tage hattet Ihr die Gelegenheit, an unserem Gewinnspiel teilzunehmen, welches wir gemeinsam mit Cards und More auf die Beine gestellt haben. Zu gewinnen gab es 1 x 3 Farben Color Burst nach Wahl.

Unsere Gewinnerin

Unsere Gewinnerin

Wir freuen uns, als Gewinnerin Daniela Scheele verkünden zu dürfen. Herzlichen Glückwunsch!

Bitte setze Dich mit Cards und More in Verbindung und gib an, welche Farben zu Dir nach Hause gesendet werden dürfen.

Viel Spaß mit den neuen Farben wünschen Dir
die Kreativtester und CardsundMore

Handlettering – verschiedene Stifte für die schöne Handschrift

Ihr Lieben!

Ich freue mich sehr, dass ich euch heute von meinem neuesten Hobby – dem Handlettering – berichten darf!

Schon lange interessiere ich mich für schöne Handschriften und beneide jeden darum, der sie hat. Schon vor einigen Jahren habe ich einen kleinen Kasten mit Kalligraphiefedern, Tusche und Anleitungen zu schöner Handschrift geschenkt bekommen. Aber irgendwie hat es damals nicht so gezündet, ich habe ein bisschen rumprobiert und schnell die Lust am Üben verloren. Im letzten Jahr flammte das Interesse wieder auf, denn bei vielen Scrappern und Stemplern wurde plötzlich geschrieben und gepinselt und verschiedene Schriftarten ausprobiert. Aber es war immer noch nicht so, dass ich Feuer gefangen hätte.

Erst Anfang des Jahres las ich auf dem Instagram-Profil einer Scrapper-Freundin den hashtag #letterattackchallenge, dem ich einfach folgen musste und das war’s dann:

Ich war sofort Feuer und Flamme und habe in der ersten Begeisterung natürlich das Material genommen, was ich zuhause hatte. Mein erster Schreibversuch sah deswegen so aus: handlettering_FotoSpaƒ1

Die Spitzen meiner TOMBOWs waren abgenutzt und das Papier war auch nicht das richtige. Also habe ich alles dazu aus dem Internet ‚runtergeladen, was ich zum Thema finden konnte: Schreibvorlagen, Testberichte, welche Stifte und welches Papier am besten geeignet sind und natürlich spielten die Kosten auch eine große Rolle.

Allerdings darf man nicht denken, dass der tolle Stift, der tolle Pinsel oder das tolle Papier die schöne Handschrift zaubert. Es gehört viel Übung dazu, die Stifte zu halten und richtig über das Papier zu führen, aber inzwischen gibt es zahlreiche Videoanleitungen auf Instagram und Periscope, die wirklich hilfreich sind und zum Mitmachen ermutigen.

handlettering_geduld1

Material gibt es sehr zahlreich auf dem Markt und ich habe einige Stifte und Pinsel ausprobiert:

Das erste Material, das ich mir neu zulegte, waren TOMBOW Dualbrushpen und ein neuer Schreibblock. handlettering_tombowsundbloecke

Da mein sehr alter Fudepen schon lange eingetrocknet ist, habe ich mir als nächstes einen Pentel Brushpen gegönnt, der auch immer noch zu meinen Favoriten gehört. Mit diesem Stift sehen japanische Schriftzeichen besonders toll aus.handlettering_cha1

Mit dem fudenosuke dualbrushpen erzielt man auch schöne Schriftergebnisse, wenn man sich daran gewöhnt, dass der Pinsel nicht so weich, wie bei den anderen Stiften ist. handlettering_fudenusoke_himmel1

Das Schreiben mit Wassertankpinseln und Aquarellfarbe macht mir auch sehr viel Spaß, allerdings sind meine Schreibversuche noch in der Anfangsphase und ich würde mich noch nicht trauen, eine Karte mit dieser Technik zu beschriften.handlettering_brushletterpractisechallenge

Neben dem Schreiben mit Pinseln – also dem brushlettering – finde ich das Zeichnen mit Feder und Tusche aber auch sehr schön, denn die Schrift ist viel eleganter und nicht so dick, wie beim brushlettering.

Also habe ich zwischendurch immer meine alte Zeichenfeder ausprobiert, aber auch da sah der Anfang nicht wirklich schön aus. handlettering_zeichenfeder_familie

Also musste ich mich auch in dieser Technik verbessern. Auch dafür gibt es viele Hilfen aus dem Internet und Instagram, denn die tollen Accounts, die auf der Handlettering-Welle mitschwimmen, werden jeden Tag mehr. So bin ich auf den schicken Obliquestift gestoßen, mit dem man sehr elegante Schriftzüge (besonders die Englische Schrift „Anglaise“ ) zaubern kann. Aber auch für diesen Stift gilt: man muss einige Zeit üben, bis man ihn halten und schreiben kann. hanlettering_obliquepenprinz1

Inzwischen gefallen mir meine Schreibergebnisse ganz gut, ich werde allerdings noch viel Übung reinstecken müssen, damit es mir richtig gefällt. Alles, was dafür fehlt ist … handlettering_zeit1

Womit ich aber den aktuellsten Beitrag der Letterattackchallenge bei @frauhoelle geschafft habe.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Überblick zu dem Thema geben und habe euch vielleicht sogar ein bisschen angesteckt, einfach mal mitzumachen und auszuprobieren.

Tolle Accounts zum Abgucken findet ihr auf instagram und im Internet:

@farbcafé, @frauhoelle, @dianasoriat, @juliabausenhardt, @randomolive, @copperplate11, @vollkommunikativ und natürlich @elly_lettert, bei der für mich alles anfing. Und für Instagrammer: hier könnt ihr mitmachen: #wimmeldoodlechallenge, #letterattackchallenge, #brushletterpracticechallenge

Viele Grüße und viel Spaß beim Lettern,

Elvan

Diesen Artikel habe ich nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Ich habe weder kostenlose Produktproben erhalten noch sonstige Vorteile aus meinem Bericht gezogen. Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und spiegelt nur meine persönliche Meinung und Erfahrungen wieder.

Buchvorstellung: meine Buchbinderei

Hallo zusammen,

in meiner Familie konnten wir vor einigen Tagen einen neuen Erdenbürger begrüßen. Ich habe überlegt, was ich für eine Glückwunschkarte basteln kann. Dabei fiel mir ein kürzlich erworbenes Buch in die Hände.

Es handelt sich um:
Kühne, Franziska: meine Buchbinderei – Notizbücher, Leporellos und Alben selber machen. Erschienen ist es 2015 als Hardcover im EMF-Verlag zum Preis von 12,99 € mit der ISBN 978-3-86355-373-9.
Es hat 64 Seiten und beinhaltet 18 Anleitungen in 3 Schwierigkeitsgraden.

Cover: meine Buchbinderei

Cover: meine Buchbinderei

Der Verlag sagt über das Buch:
Die Papierkünstlerin Franziska Kühne zeigt, welche Materialien man benötigt, erklärt die nötigen Werkzeuge und führt die Grundtechniken Schritt für Schritt vor. Neben vielen Tipps und Tricks finden sich außerdem viele kreative Ideen, bei denen unterschiedliche Materialien wie Papier, Textilien, Leder, Filz, alte Magazine und vieles mehr verarbeitet werden. Dabei entstehen hübsche Bücher und Notizbücher, Hefte, Mappen, Hüllen und Alben in unterschiedlichen Stilen.
Mehr von Franziska Kühne findet Ihr auf ihrer Seite: http://www.emadam.de

Zurück zum neuen Erdenbürger. Beim Durchblättern des Buches stieß ich auf das Sternbuch, in diesem Moment war die Entscheidung gefallen und ich habe gar nicht mehr anderweitig nach anderen Vorlagen geschaut.

DagmarJansen_Sternbuch_004

Das Sternbuch gehört zu den anspruchsvollen Anleitungen und man benötigt einiges an Zeit, um es zu erstellen.

 

Die Anleitung selbst zeigt einen guten und ausführlichen Überblick über das benötigte Material sowie das einzusetzende Werkzeug. Auf zwei weiteren Seiten wird reich bebildert und passend zum Text nummeriert gezeigt, wie das Sternbuch angefertigt wird. Meines Erachtens gibt es ein einziges Manko an dieser Anleitung, es wird an keiner Stelle erwähnt, welche Papiermaße genutzt wurden. So habe ich vor Beginn des Bastelns anhand von Schmierpapier erst einmal ermittelt, wie die Maße sein müssen, damit innerer Stern und äußerer Stern zueinander passen und miteinander verbunden werden können.

Für meine Sternkarte habe ich folgende Maße genutzt:
Der innere Stern hat eine Höhe von 13 cm und wurde alle 4 cm gefalzt.
Der äußere Stern hat eine Höhe von 8 cm und wurde alle 3 cm gefalzt.

In meinem Bastelfundus befinden sich Papiere und alle weiteren Materialien von verschiedenen Firmen, ich habe auch hier wieder ganz verschiedene Dinge verschiedener Firmen genutzt.

DagmarJansen_Sternbuch_002

Den äußeren Stern habe ich rein aus Dekorationszwecken mit einzelnen Papierstreifen beklebt. Dann wurde der äußere Stern auf den inneren gelegt und laut Anleitung miteinander vernäht. Für die Löcher habe ich eine Matratzennadel verwendet, zum Vernähen habe ich eine Stopfnadel verwendet.
Dabei bin ich von der angegebenen Materialliste abgewichen, da ich weder Buchbinderleim noch Heftfaden zur Hand hatte. Ersetzt habe ich diese durch Kleber von Tombow sowie buntem Stickgarn.

DagmarJansen_Sternbuch_003

Die Bänder habe ich jeweils an den Außenkanten aufgeklebt und danach mit einem Deckblatt überklebt. Dazu ein paar bunte Aufkleber in Punktform, die mit ausgestanzten Buchstaben beklebt wurden. So entstand ein ganz individuelles Sternbuch und ich freue mich darauf, das Buch samt weiterer Geschenke an die stolzen Eltern zu überreichen.

DagmarJansen_Sternbuch_001

Schon bei der Entstehung des Sternbuches habe ich mich gefreut, dass das Buch „meine Buchbinderei: Notizbücher, Leporellos und Alben selber machen“ diese schöne Anleitung enthält, mit der ich aufgrund des Buchtitels nicht gerechnet habe. Mit Sicherheit werde ich auch noch andere Anleitungen ausprobieren und empfehle es gerne weiter.

Diesen Artikel habe ich nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Ich habe weder kostenlose Produktproben erhalten noch sonstige Vorteile aus meinem Bericht gezogen. Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und spiegelt nur meine persönliche Meinung und Erfahrungen wider.