Schablonen – 10 Techniken für Projekte mit Stencils

Hier habe ich eine kleine Sammlung von Techniken zusammengestellt, die Ihr mit Euren Schablonen (Stencils) ausprobieren könnt. Es gibt vielleicht ein paar Varianten darunter, an die Ihr noch gar nicht gedacht habt. Mittlerweile sind Stencils ja sehr verbreitet und bereits von vielen Herstellern im Handel zu bekommen. Qualitätsmäßig hab ich bisher noch keine Unterschiede feststellen können. Dazu muss ich sagen, dass ich sicher nicht von jeder Firma welche in der Hand hatte.

Beim Arbeiten mit Schablonen versuche ich sie nach dem Gebrauch so gut es geht zu reinigen, um die Lebensdauer möglichst lang zu halten.

Hier sind meine liebsten Techniken:

Strukturpasten

Sehr häufig werden Schablonen zum Auftragen von Strukturpaste verwendet. Diese gibt es in verschiedenen Körnungen, Farben und natürlich Preisklassen. Aufgetragen wird sie in der Regel mit einem Malmesser. Mein Favorit ist hier die Strukturpaste „Fine“ von Pigment. Sie lässt sich wunderbar auftragen und trocknet unheimlich schnell. Der Preis ist auch sehr gut.

Um zu verhindern, dass die Paste unter Eure Schablone läuft müsst Ihr darauf achten, dass die Schablone möglichst plan auf der Oberfläche liegt. Bei mir klappt es, die Schablone mit Hilfe von Masking Tape auf der Unterlage zu fixieren. Wichtig ist auch, nicht x-mal mit dem Spachtel auf und ab zu „schmieren“. Lieber immer nur in eine Richtung und so wenig wie möglich über dieselbe Stelle streichen.

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Hier habe ich noch einen Tipp: Um einen besonderen Effekt zu erzielen, könnt Ihr gleich nach dem Auftragen der Paste Embossingpulver darauf streuen. Dieses wird dann wie üblich mit dem Heißluftfön geschmolzen. Das könnt Ihr sofort machen, dann wirft die Strukturpaste durch die Hitze jedoch Bläschen. Möchtet Ihr die Bläschen vermeiden, erhitzt Ihr das ganz erst nach dem Trocknen.

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Fran-tage Embossing Enamel

Anmerkung: Heavy Gel (pastöses Gel Medium) lässt sich ebenso gut mit dem Malmesser auftragen. Es trocknet transparent.

Farbe

Selbstverständlich kann man die Stencils auch nutzen, um Farbe aufzutragen. Verwendet wird hier meistens Sprühfarbe, Stempelfarbe, Acrylfarbe oder auch PanPastels. Für die Acrylfarbe eignen sich Make-Up-Schwämmchen am besten. Um ein Unterlaufen der Schablone zu vermeiden gilt hier: Weniger ist mehr! Nehmt nicht zu viel Farbe. Macht lieber einen Zweiten oder Dritten Farbauftrag nach dem Trocknen! Für Stempelfarbe nehme ich sehr gern das runde Ink Blending Tool von Tim Holtz.

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Sprühfarbe

Gesso / Acrylfarbe

Gesso / Acrylfarbe

Mein Tipp hier: Natürlich könnt Ihr ebenso Embossing-Tinte auftragen (dies mache ich direkt mit dem Kissen) und das Motiv mit dem gewünschten Pülverchen prägen.

Stencilmotiv embossed

Stencilmotiv embossed

Gelmalstifte/ Gelatos

Diese cremigen Farben kann man auf zwei Arten mit Schablonen verwenden. Zum einen könnt Ihr sie auf die Schablone malen und mit dem Finger einarbeiten, zum anderen könnt Ihr die Farbe mit Hilfe der Schablone und einem Babyfeuchttuch wieder entfernen. Letzteres funktioniert jedoch nur, wenn Ihr einen nicht porösen Untergrund habt. Das wäre z.B. Gesso. Von Gesso lassen sich übrigens auch andere wasservermalbaren Kreiden (z.B. Neocolor II) wieder lösen.

Gelatos durch Schablone

Gelatos durch Schablone

Gelatos auf Gesso, Farbe mit Schablone und Babytuch entfernt

Gelatos auf Gesso, Farbe mit Schablone und Babytuch entfernt

Verwendung mit Brushos

Ja, auch das funktioniert! Für diese sagenhaften Pülverchen verwendet Ihr am besten ein schweres Aquarellpapier (300g/m²). Um zu vermeiden, dass sich das Papier zu stark biegt, könnt Ihr es entweder mit Tape auf Eurer Unterlage fixieren, oder vorher die Rückseite anfeuchten. Für die Verwendung von Brushos mit Schablonen gibt es mehrere Möglichkeiten.

  1. Sprüht Wasser durch die Schablone und streut unverzüglich die Pigmente drauf. Nachdem Trocknen könnt Ihr nicht gelöstes Pulver „abstauben“
  2. Sprüht Wasser auf die Schablone, stempelt damit auf Euer Papier und streut sofort die Brushos drüber. Auch hier werden nach dem Trocknen die Pigmente entfernt, die daneben gelandet sind. Für diese Technik braucht man eine geeignete Schablone und die „richtige“ Menge Wasser. Das muss man einfach ausprobieren.

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  1. Brushos reagieren nach dem Trocknen ähnlich wie Distress Inks, wenn man Wasser hinzu gibt. Man kann die angefeuchtete Farbe zum Teil wieder wegnehmen. Sprüht also Wasser durch die Schablone auf Euren getrockneten Hintergrund, wartet ein wenig und nehmt dann die Farbe mit einem Küchentuch wieder ab. Natürlich könnt Ihr hier ebenso die Stempeltechnik verwenden.

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Kontur nachfahren

Ein Schablonen-Motiv könnt Ihr natürlich einfach auf den Hintergrund übertragen indem Ihr die Kontur mit einem Stift nachfahrt. Achtet dabei darauf die Schablone mit dem Finger immer nah am Stift zu fixieren, damit er Euch nicht darunter rutscht.

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Mono Printing

Sehr viel Spaß macht auch das Arbeiten mit einer Gel-Druck-Platte! Hier ist die Gelli Plate am bekanntesten. Auf die weiche Gelplatte wird Acrylfarbe aufgetragen. Anschließend presst man Papier darauf und erhält so einen Farbdruck. Um tolle Muster zu erhalten, kann man u.a. die Schablonen einfach zwischen Farbe und Papier legen. Hier gibt es jedoch soooo viele verschiedene Varianten, das würde den Rahmen sprengen.

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Durchstempeln

Eine sehr nette Idee ist auch das „Durchstempeln“ durch die Schablone. Um einen möglichst guten Abdruck zu erhalten, müsst Ihr an den Rändern der Schablone etwas mehr Druck ausüben.

Hintergrundstempel durch Schablone

Hintergrundstempel durch Schablone

Stempeln mit der Schablone

Um interessante Muster zu erhalten, könnt Ihr einfach mal mit der Schablone selbst „stempeln“. Hierzu eignen sich sehr gut Distress Inks.

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Prägen mit der Stanzmaschine

Eine weitere Variante ist das Prägen mit Hilfe der Schablone in der Big Shot. Das funktioniert mit den Stanzmaschinen anderer Hersteller natürlich auch. Da ich jedoch nur die Big Shot besitze, kann ich Euch nur dafür das richtige Sandwich zeigen.

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So muss Euer Paket durchgenudelt werden: Base Plate (Tab 1) + Clearplate (im Foto türkis) + Stencil + Papier + Silicone Rubber (schwarze Siliconmatte) + Impression Pad (schwarze harte Platte

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Maskieren

Die meisten Schablonen stehen nur als Negativ zur Verfügung. Hin und wieder sind aber die Ausschnitte, d.h. das Positiv der Schablone, mit dabei. Mit diesen könnt Ihr maskieren. Das bedeutet Ihr legt die Maske auf den Hintergrund und bearbeitet das was übrig ist. Hier gibt es z.B. die Möglichkeit zu Stempeln, oder einen fertigen Hintergrund zu übermalen.

Um ein unterlaufen der Maske zu vermeiden, kann man auf Leinwänden, wie unten im Bild, die Maske temporär mit Gel Medium befestigen. D.h. Ihr streicht die Kontur der Maske mit Gel Medium ein, lasst das trocknen, bemalt den Rest des Bildes mit Gesso (oder einer anderen Farbe) und entfernt die Maske wieder.

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In meinem nächsten Artikel zeige ich Euch, wie Ihr Euch Schablonen selber herstellen könnt.

Eure Susanne

Diesen Artikel habe ich nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Ich habe weder kostenlose Produktproben erhalten noch sonstige wirtschaftliche Vorteile aus meinem Bericht gezogen. Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und spiegelt nur meine persönliche Meinung und Erfahrungen wieder.

 

Neue Trends aus den USA

Bereits im vergangenen Jahr haben wir euch in einer Artikelreihe die neusten Trends von der Bastelmesse CHA vorgestellt. Die CHA ist die weltgrößte Fach(händler)messe für den Kreativbereich und findet in USA statt, CHA steht für „Craft & Hobby Association„, zu Deutsch „Bastel & Hobby Verband“.

In 10 Tagen findet das europäische Pendant zu der Messe statt, in Frankfurt wird die Creativeworld zeigen, was es im Bastelsektor Neues gibt. Wir werden für euch berichten.

Die CHA zeigte 2015 vor allem einen Trend: Mixed Media. Schon auf der darauf folgenden Creativeworld konnte man sehen, dass dieser Trend auch in Deutschland angekommen war. Um so gespannter haben eure Testerschwestern nun nach Anaheim geschaut, wo die CHA Mitte Januar 2016 stattgefunden hat.

Ein deutlicher, allgemeiner Trend war diesmal nicht zu erkennen, die bekannten Produkte wurden verfeinert und ausgebaut. Um dennoch einen Einblick in die Ergebnisse der Trendforschung zu erhalten, wollen wir unseren Überblick diesmal bei der Stempel-Legende Suze Weinberg beginnen. In ihrem Blog erzählt das von mir sehr verehrte Urgestein der Kreativszene von ihrem Besuch der Messe. Auf einem Foto zeigt sie die „Trendschau“, wo wir wunderbar spionieren können:
http://suzeweinberg.typepad.com/suzeblogz/2016/01/its-good-to-have-a-badge-.html

Auf dem dritten Foto seht ihr es: Hier erfahren wir, das Gold nun trendy ist. Und Füchse. Campingmotive sind eher ein Ami-Ding. Das mit den Füchsen ist meiner Meinung nach schon wieder out. Banner. Das lese ich gern, aber neu ist das nicht. Banner sind Wimpelketten, und die sieht man wirklich überall.

Drei D Drucker? Hat jemand sowas? Die Amis mal wieder…. Aber dann beginnt mein kleines Herz zu rasen: Boho. Wird genau wie ich mit „B“ geschrieben, allein deshalb liebe ich es. Endlich wird Boho Trend. Also nicht nur hip bei Durchgeknallten, sondern bei Jedermann. Jipeee!

Und fast zu schön um wahr zu sein: Wearable Art. Ich schwebe auf Wolke sieben. 2016 wird mein Jahr! Was denkt ihr davon, Kunst am Körper zu tragen? Ich habe schon länger Schnittmuster und Stoffe gehortet, aber das deutsche Gemüt ist ja meist eher zögerlich, wenn es um solch gewagte Neuheiten geht. Wir freuen uns über Kommentare!

Abseits der Trendschauen sieht man meist noch mehr Anregendes. So stachen uns dieses Jahr zwei Neuheiten der Firma „We R Memory Keepers“ (wir erhalten Erinnerungen = Scrapbooking) ins Bastelauge. Zum einen einen Tacker, der in jede beliebige Stelle eines Blattes tackern kann. Ehrlich? Darauf habe ich wirklich schon ewig gewartet. Das zweite Produkt ist ein Brett zum Lochen von Riesenbuchstaben. Diese lassen sich dann weiter verbasteln, zum Beispiel zu Bannern/Wimpelketten. Damit ihr euch das besser vorstellen könnt, hier das Video der Firma (Quelle: We R Memory Keepers):

 

 

Bei der Nützlichkeit des Bretts scheiden sich die Geister. Auch hier wäre es klasse, wenn ihr uns eure Meinung im Kommentar hinterlassen könntet. Wir werden beides für euch auf der Creativeworld genau in Augenschein nehmen.

Stellvertretend für den anhaltenden Mixed Media Trend möchten wir euch noch ein sehr schönes Video der CHA zeigen, und uns damit verabschieden, bis es die neusten Infos von der Creativeworld gibt. In dem Video zeigt Andy Skinner, ein überaus begabter und liebenswerter englischer Künstler, welche neuen Ideen er für 2016 hat.

Ich hoffe, es hat euch gefallen und ihr schaut auch für den Bericht der Creativeworld wieder hier vorbei. Diese findet vom 30.01.- 02.02. in Frankfurt statt und ist- wie die CHA- nur Fachpublikum vorbehalten. Bis dahin, Eure Bärbel

 


Schon auf der Creativeworld 2015 konnten wir Andy hautnah erleben. Links Testerschwester Heike, rechts bin ich. (vielen Dank an Testerschwester Dagmar, fürs Fotografieren). Wir hoffen auf eine Wiederholung der Knuddelrunde in 2016.
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Maskieren – 5 Techniken im Test

Heute habe ich für Euch einen Testbericht, bei dem ich verschiedene Materialien zum maskieren ausprobiert habe.

Im Test sind:

  • Post-it – nur ein Klebestreifen am oberen Rand – erhältlich in allen Schreibwarenabteilungen
  • Malrolle – aus Papier und vollflächig klebende (weiß) – erhältlich bei Tedi oder Ikea
  • Post-it-Rolle – aus Papier und vollflächig klebend (gelb) – erhältlich  in Post-Filialen
  • Malerkrepp – Rolle , vollflächig klebend (lila)  – erhältlich im Baumarkt
  • Maskier-Folie – transparente Folie auf Papier – Rolle mit blauem Karo von Gerstacker

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Getestet wurden die Maskiermethoden auf folgenden Papieren:

  • Exacompta Karteikarte
  • Aquarellpapier
  • Fotopapier hochglanz
  • Multi-Media-Papier
  • Colouring Paper – für Alkoholstifte geeignetes Papier

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Ich habe auf allen Medien ein einfaches Motiv gestempelt,

  • Eisbär von Kulricke,
  • Fuchs von Efco

dieses jeweils maskiert und mit einem Kosmetikschwamm und einem Distress-Ink Kissen von Ranger darüber gewischt.

Die Ergebnisse

Paint-On-Multi-Media-Papier:

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Alle Maskierungen ergaben soweit saubere Konturen, bei dem Post-It mit dem einfachen Klebestreifen musste man an verschiedenen Stellen unten festhalten.

Alle konnten soweit gut abgelöst werden, nur das Malerkrepp hinterliess Spuren.

Perfect Colouring Paper:

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Alle Masken ergaben ebenfalls gute Konturen und ließen sich leicht ablösen.

Vom Perfect Colouring Paper lässt sich auch das Malerkrepp jetzt spurlos entfernen.

Aquarellpapier:

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Der Test ergab ebenfalls gute Konturen und leichtes ablösen aller Masken.

Das Malerkrepp ist vom Aquarellpapier spurlos zu entfernen, das Post-It hat beim dritten Mal kaum noch Haftkraft.

Fotopapier hochglänzend:

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Ebenfalls gute Konturen und leichtes ablösen.

Das Malerkrepp ist vom Fotopapier spurlos zu entfernen.

Die Maskierfolie ist für Fotopapier NICHT geeignet, es hinterlässt Spuren und hat danach keine Haftkraft mehr.

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Exacompta Karteikarte:

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Das Post-It wellt sich auf der Karteikarte hoch und haftet nicht mehr, ansonsten allgemein leichtes ablösen.

Die Haftkraft vom Malerkrepp lässt auch nach.

Die Post-It-Rolle sowie die Malrolle haften erst nicht so toll, beim wischen klebt es aber nach wie vor gut.

Fazit:

Mein persönlicher Favorit ist die Maskier-Folie, es ist bei aufwendigeren Motiven mehrfach zu nutzen, durch die Transparenz kann man gut platzieren. Es ist vor allem auch bei Sprays komplett undurchlässig. Zu Beachten gilt: die Folie ist nur mit StazOn zu bestempeln, bestempelt man die Rückseite, ist das Motiv spiegelverkehrt.

Die Post-It mit der geringen Klebefläche würde ich nur im Notfall nutzen, wenn ich kein anderes Material zur Hand habe.

Die Post-It-Rolle und die Malrolle haben gute Eigenschaften, die nutze ich für nicht so aufwendig auszuschneidende Motive als günstige Alternative zur Maskier-Folie. Nachteil: bei Alkoholsprays ganz schnell entfernen, bevor etwas durchnässt.

Das Malerkrepp nutze ich gern für Landschaftsmaskierungen. Ich klebe es aber zuerst einmal auf ein Schmierpapier, damit die Haftkraft etwas nachlässt. So lässt es sich überall spurlos wieder ablösen.

Es gibt noch eine Maskiercreme, sogenanntes Rubbelkrepp, besonders für kleine filigrane Stellen geeignet.   Dieses ist bei meinem Umzug aber verschollen, und sobald ich das wiederfinde, liefere ich Ergebnisse nach.

Ich hoffe, Eure Neugier geweckt zu haben und wünsche Euch viel Spaß beim maskieren.

Lieben Gruß

Sonja

Diesen Artikel habe ich nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Ich habe weder kostenlose Produktproben erhalten noch sonstige wirtschaftliche Vorteile aus meinem Bericht gezogen. Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und spiegelt nur meine persönliche Meinung und Erfahrungen wider. Sonja Schütz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Venezia Stein Effekt zum selbermachen – Neuvorstellung und Anleitung

Alles Stein….oder was?

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Ich habe das große Glück, zu einem tollen Team von Kreativen zu gehören, die für die Firma Viva Decor tätig sein dürfen. Wir als Firma entwickeln, testen und produzieren innovative Produkte und alles made in Germany.

Jedes Jahr stellen wir dem Fachhandel auf der Creative World in Frankfurt unsere Neuheiten vor und ich bin ganz stolz, dass ich euch schon einmal vorab einen Blick durch das Schlüsselloch auf ein neues Highlight erlauben darf.

Stellt Euch vor, ich nehme euch mit zu einem Trip nach Venedig. Kennt Ihr die wunderschönen Hausfassaden dort? Diese verwitterten Optiken sind ja schwer im Trend. Wie klasse muss es sein, so etwas einmal selbst gestalten zu können.

Sandra_DSC_0240Ok, ihr denkt jetzt bestimmt: Steinfarben gibt es ja schon reichlich auf dem Markt….aber eine, die die Oberfläche aussehen lassen kann wie alte Venezianische Fassaden? Venezia Stein Effekt von Viva Decor hat sofort mein Herz erobert und macht mächtig viel Spaß. Streichen, spachteln, schleifen, lasieren….kann es etwas Schöneres geben?

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Ob auf Glas, Ton, Pappe, Holz, Kunststoff, Metall, Leinwand oder als Wandgestaltung….Venezia Stein-Look sind fast keine Grenzen gesetzt und das auch noch für den Innen- sowie Außenbereich. Mit 2 farblich unterschiedlichen Pasten – sowie den abgestimmten Lasuren – schafft ihr täuschend echte Steinoptiken à la Venedig.

Damit nichts vergessen wird, haben wir Komplettsets zusammengestellt, die den Start erleichtern.

Die 3 unterschiedlichen Sets wurden farblich aufeinander abgestimmt und haben folgenden Inhalt:

  • 2 Dosen á 90 ml Venezia Stein-Look in unterschiedlichen Farbtönen
  • 2 Lasuren á 28ml in unterschiedlichen Farbtönen
  • 1 Schleifschwamm
  • 2 Kreativschwämme
  • 1 Step-by-step Flyer

Sandra_V-Setinhalt-RossoaAls Varianten könnt Ihr bekommen:

Set Bianco (für helle, sandige Steinoptik)

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Set D‘oro (für kräftig warme Ockertöne)

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Set Rosso (für rötlichen Stein)

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Solltet Ihr noch Nachschub an Pasten und Lasuren brauchen, gibt es die Pasten auch in großen 250 ml Dosen und die Lasur Pens mit 28 ml nachzukaufen.

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Und wie geht das Ganze???

Sandra_DSC_0289a1) Nichtsaugende Untergründe sollten auf jeden Fall dünn vorgestrichen werden, damit die Haftung besser ist.

Sandra_DSC_00212) Die verschiedenen Pasten danach – nass in nass – ineinander arbeiten.

Die Farbtöne können sich somit vermischen.

Sandra_DSC_00283) Gut durchtrocknen lassen und anschließend schleifen.

Sandra_DSC_0002a4) Über die geschliffene Oberfläche werden anschließend die beiden Lasuren gewischt.

Gebt die Lasur auf den Schwamm und verreibt sie fest, partiell oder über das gesamte Objekt, sodass die Lasur in den Vertiefungen hängen bleibt.

Je nachdem, ob Ihr es lieber heller oder dunkler mögt, verwendet Ihr mehr oder weniger von der hellen oder dunklen Lasur.

Sandra_DSC_0294a5) Es gibt auch die Möglichkeit, die erste Pastenfarbe flächig aufzutragen und trocknen zu lassen und mit der anderen anschließend darüber zu spachteln. Somit vermischen sich die Farben nicht und es entsteht eine andere Optik. Auch diese Variante sollte anschließend geschliffen werden und kann je nach Geschmack wieder lasiert werden.

Also streift mal durch die Wohnung und schnappt euch ein paar alte Schätzchen, die einen „alten“ Anstrich verdient haben und ich wünsche euch genau so viel Spaß, wie ich ihn beim Gestalten habe.

Auf die Steine…fertig…los….

Sandra Palm

Dieser Artikel spiegelt die persönliche Meinung und Erfahrungen des Autors wider. Die Kreativtester haben dafür weder kostenlose Produktproben, noch eine monetäre Vergütung erhalten. Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Kreativtester

Beas System zur Stempel-Aufbewahrung

Wer Stempel besitzt, kennt es sicher auch, das große Stemplerproblem: Die Aufbewahrung.
Manche Stempel kommen fix und fertig in schicken, dauerhaften Hüllen.
Manche Stempel kommen … einfach so. Oder in Verpackungen, die nach 2-3 mal öffnen einfach nicht mehr halten.

Meine Lieblingsstempel zählen da leider auch dazu. Zu denen ohne Hüllen. Sie kommen unmontiert und unverpackt. Also werden sie erstmal montiert. In meinem Fall auf EZ Mount.

Stempel auf EZ Mount-Puffer ohne Holzklotz

Stempel auf EZ Mount-Puffer ohne Holzklotz

Danach könnte ich sie in CD oder DVD Hüllen aufbewahren – wäre eine Alternative.
Aber dann sehe ich nicht, was wie wo verstaut ist.
Darum hab ich mir für diese Stempel etwas Schickeres ausgedacht – und das wurde ich gebeten, euch heute hier zu zeigen und vorzustellen. Einige werden das sicher schon kennen, für andere ist es eventuell neu und auch eine Anregung, die eigenen Stempel zu ordnen.

Fertiges Ordnungssystem

Fertiges Ordnungssystem

Ich nehme mir also ein paar Karteikarten in DinA5, meine Stempelchen, Stempelkissen und zum colorieren meine aktuellen Lieblingsfarben – und: Mein Laminiergerät incl. Folien.

Als erstes überlege ich, welche Stempel ich zusammen auf einer Karte haben möchte, und stemple diese auf einer Karte einmal ab.
Diese Abdrücke werden von mir coloriert – so habe ich immer eine Vorstellung davon wie das fertige Motiv zur Geltung kommt.

Abdrücke auf A5-Papier werden coloriert. Die Katze hilft immer.

Abdrücke auf A5-Papier werden coloriert. Katze überwacht den Vorgang.

Und dann wird das ganze einfach einlaminiert in entsprechende DIN A5-Laminiertaschen.

Vorderseite der einlaminierten Seite

Vorderseite der einlaminierten Seite

Die Stempelchen, bereits auf EZ Mount montiert, hafte ich einfach auf die Rückseite der so einlaminierten Karteikarten, und packe die Karteikarte in ein passendes Kästchen.

Auf der Rückseite der einlaminierten Karte haften die Stempel

Und schon hab ich meine Lieblingsstempel griffbereit, kann fix durchblättern und sehe was ich habe.

Das ist natürlich nicht meine Erfindung, wie schon angemerkt, diese Idee hatten schon einige Stempler. Ich habs nur für mich optimiert und beschlossen, die Abdrücke auch noch zu colorieren, damit es netter ausschaut.
Vielleicht wird der eine oder andere von euch auch zukünftig diese Methode für seine Stempel aufgreifen wollen, dann schon mal an dieser Stelle: Viel Spaß!

 

Liebe Grüsse,

Eure Bea

Diesen Artikel habe ich nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Ich habe weder kostenlose Produktproben erhalten noch sonstige Vorteile aus meinem Bericht gezogen. Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und spiegelt nur meine persönliche Meinung und Erfahrungen wider. Bea Riedel