Stempelmesse Mekka 2014

Jeder Stempler in und um Deutschland kennt das Stempel-Mekka. Für alle, die es noch nicht kennen: Es geht um Stempel. Logisch. Und um alles, was ein Stemplerherz jemals begehren könnte. Also auch Papier, Stanzmaschinen und Zubehör, Farben und Stempelkissen, Techniken und Know How.

Auf der Homepage des Veranstalters (link zur Seite) wird gesagt:

„Über 30 internationale Aussteller präsentieren auch in diesem Jahr wieder weit über 50.000 verschiedene Stempelmotive und ein umfangreiches Sortiment an Materialien und Zubehör – eben alles, was ein ambitionierter Stempelfan sich wünscht. Ergänzt wird dieses Angebot durch zahlreiche, interessante Workshops und Vorführungen, in denen die Besucher die Möglichkeit haben, ihre neuen Errungenschaften direkt kreativ zu nutzen und neuste Tricks und Trends aus der bunten Stempel-Welt zu erlernen.“

Das diesjährige Mekka war das 23te seiner Art. Nachdem die Messe vor so langer Zeit zunächst im kleinen Rahmen begonnen hatte, ist sie seit dem sechsten Mekka in die Stadthalle Hagen umgezogen, wo sich nun die vielen Stände dicht an dicht drängen, und dem Besucher eine willkommene Reizüberflutung bieten.

In diesem Jahr gab es an einigen Ständen Workshops und Demos. Wer noch nie eine Bastelmesse besucht hat: In einem Workshop kann der Gast aktiv teilnehmen und ein Werk unter fachkundiger Leitung anfertigen. Eine Demo zeigt die neusten Trends und Techniken gut sichtbar von einem Fachmann (-frau) vorgeführt. Man kann nicht mitmachen, sieht aber kurz und knapp wie eine neue Technik funktioniert und kann vor Ort Fragen stellen.Birgit Koopsen Bernstein

Eine der Demos, die uns besonders gut gefallen hat, wurde am Stand von „Carabelle Studio“ gegeben, von einer unglaublich talentierten Künstlerin, Birgit Koopsen Bernstein.

Die Mixed Media Fachfrau zeigte vor Ort, wie man mit Schablonen und von ihr entworfenen Stempeln auf einfache Weise sein eigenes Art Journal (ein selbst entworfenes Kunst-Buch) erstellen kann.

Die gleichen Techniken kann man auf Leinwände anwenden, wie im Bild zu sehen. (wird beim Anklicken größer)

Weitere Demos und Workshops boten für jeden Geschmack etwas: Für Künstler und für Kartenbastler, Deko-Fans und Geschenke-Macher.

Wer nun nicht stempelt und den Eindruck bekommt, das Angebot des Stempel-Mekka geht über das Spektrum des Stempelhobbys hinaus, der hat sich schlichtweg noch nicht mit dem Hobby eingehender beschäftigt. Mit Motivstempeln sind viele Techniken und Bastelideen möglich, die ein Stempel-Neuling zunächst nicht kennt.

Erfahrungsgemäß wird das Stempel-Mekka von einem sehr spezialisierten Fachpublikum besucht. Doch grade das vielfältige Angebot und die inspirierenden Demos, Workshops und Standdekoration laden ein, die Messe auch als Neuling zu besuchen. Nicht selten sind mitgebrachte Freunde, die „nur mal gucken“ wollten, mit diesem Hobby rettungslos infiziert worden.

Das Stempel-Mekka erlebt Höhen und Tiefen. So wie die Hobbybranche und einzelne Hobbys auch. 2014 scheint ein gutes Jahr für das Stempelhobby zu sein. Laut Angaben des Veranstalters Wolfgang Hein kamen in diesem Jahr etwa 100 Besucher mehr als im Vorjahr, und es wäre beinahe gelungen, die zweitausender Marke anzukratzen.

In den vergangenen Jahren hörte man in Stempelkreisen immer wieder die Meinung, es würden auf dem Mekka immer weniger Stempel angeboten. Unser Eindruck in diesem Jahr war eher gegenteilig. Neue Firmen mit eigener Stempel-Produktion erscheinen auf dem Markt und auf dem Mekka. Das Zubehör ist breit gestreut, und immer auch für Stempler anwendbar. Der Produkt-Mix auf der Messe erschien uns sehr ausgewogen und perfekt auf die Bedürfnisse der Anwender abgestimmt.

Die Kreativtester waren für euch vor Ort und möchten euch ans Herz legen, die Messe im nächsten Jahr nicht zu verpassen. Ob Stempler oder nicht… früher oder später kriegen wir euch. 😉

Stempelmekka 2014

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Und hier das Mekka in bewegten Bildern:

 

 

Ihr seid klasse! Erste Challenge ist ausgelost

Mit einer so tollen Teilnahme hätten eure Testerschwestern kaum gerechnet! Nicht nur eure lieben Worte, auch die unglaubliche Vielfalt und Qualität war umwerfend!

Allen Teilnehmern sagen wir ein ganz grosses DANKE, und sagen euch nun heute wer hier im Blog gewonnen hat. Unsere Auslosung in der Facebook-Gruppe dauert noch ein wenig, denn wir müssen uns überlegen wie wir das Ganze abwickeln. Es war nicht allen klar, wie sie ihre Bilder dort zeigen, so dass wir sie sortieren können. Wir arbeiten zur Zeit noch an einer Möglichkeit, Bilder von lieben Lesern ohne Blog oder facebook in die Challenge einzubeziehen.

Wir haben beschlossen, weitere Challenges anzubieten. Allerdings nicht zu festen Zeiten. Unser neues Motto, welches wir euch bald genauer vorstellen „Wir basteln was wir wollen“ besagt auch, dass wir unsere Themen locker streuen. Ich kann nur schon einmal so viel sagen: Die nächste Challenge wird der Hammer!

Heute habe ich einen Gewinner für euch (der Facebook-Gewinner folgt in den nächsten Tagen).

*Trommelwirbel*

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Ich habe euch das Bild mitsamt meinem Desktop geknipst, damit man das Datum sehen kann. Der Zufallsgenerator hat für uns die Nummer 19 ausgespuckt.

Und die Nummer 19 hatte…. Dagmar, von Schaerfchens Kreative Welt. Gratulation!

Ich persönlich (Bärbel) muss sagen, dass ich absolut überrascht von der hohen Qualität eurer Ideen war! Es waren so zauberhafte, niedliche, clevere, künstlerische, lehrreiche und überraschende Ergebnisse dabei… ihr habt mich echt umgehauen!

Nun muss Heike den Preis einpacken und verschicken. Ich hoffe es hat allen Spaß gemacht.

Eure Testerschwester Bärbel

Vorstellung: Loom Bands und Paracord Schmuck

Ich dachte ja, wir kommen um das Thema herum, aber nein, keine Chance. Sogar die britischen Royals tragen sie in der Öffentlichkeit: Loom Bands sind der Trend des Sommers!

Da dieser Sommer ziemlich verregnet ist, passt es gut, dass dieser Armschmuck aus verknüpften Silikonbändern besteht und somit wasserfest ist.

Loom1aDer Spielwarenhandel und prominente Träger hatten dafür gesorgt, dass sich dieser Trend nach den USA nun auch bei uns wie ein Buschfeuer ausbreiten konnte. Inzwischen kann der Handel die Nachfrage kaum mehr befriedigen.

Wenn sie nicht ausverkauft sind, kann man die bunten Gummibänder neben Spielwarenläden auch  in Drogerien, Bastelläden, Schnäppchenmärkten, Schreibwarengeschäften oder sogar auf Wochenmärkten und natürlich über das Internet kaufen. Dabei gibt es verschiedene Qualitäten zu beachten, also heisst billig nicht immer preiswert! Das Original-Produkt heisst „Rainbow-Loom“.

Durch den gezielten Einsatz der Farben und/oder durch Anwendung verschiedenster Knüpftechniken lassen sich ganz unterschiedliche Designs und Ergebnisse erzielen. Zudem beiben die Möglichkeiten nicht auf die Herstellung von Freundschaftsbändern, Arm- und Handschmuck beschränkt, es gibt sogar geloomte Kleider (den Tragekomfort wage ich mir nicht vorzustellen).

Unsere Gastautorin Elvan hat sich des Themas angenommen, für uns ein wenig geloomt und das Ganze dokumentiert.

Sie selbst bevorzugt eigentlich Paracord, dem kann ich mich nur anschließen. Beide Materialien und deren Verarbeitung  zeigt sie uns in ihrem Blogbeitrag.

-> hier geht es zu Elvans Kreativtester-Beitrag auf ihrem Blog *klick*

Es gibt auch kritische Stimmen zur Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit der Silikonbänder. So hat bisher kein Hersteller das (freiwillige) GS-Sigel für geprüfte Sicherheit erhalten. Immerhin der Originalhersteller bewirbt seine Waren allerdings als mehrfach TÜV-geprüft. Hierzu wird in Beiträgen gerne Dr. Kerstin Etzenbach-Effers, Mitarbeiterin der Verbraucherzentrale NRW, zitiert. Sie rät dazu, keine Bänder zu kaufen, die unangenehm riechen.

Bisher scheinen alle Loombänder Importware zu sein. Wenn Jemand einen heimischen Hersteller kennt, sagt es uns bitte.

Eure Kreativschwester Heike

(Quelle: Ruhrnachrichten, Wikipedia)

 

Scribble Pen – Ein Stift für 16 Millionen Farben!

Linnek_Scribble1

 

Wir von KT schauen in alle Richtungen.  Bekanntlich ist für uns Kreative nicht nur interessant, was auch für uns ausgezeichnet wurde. So wurden wir vor ein paar Tagen von Linda Budinger (sie hat gerade erst wieder einen tollen Roman geschrieben) auf einen Artikel auf Heise online, einer Plattform für IT-News, aufmerksam gemacht.

Darin wird der Scribble-Pen vorgestellt, ein Stift, mit dem man sage und schreibe jede erdenkliche Farbe reproduzieren kann. Jede! In diesem kurzen, weniger als 3 Minuten dauernden, Video stellen die Entwickler euch den Stift vor:

Scribble from Scribble on Vimeo.

„The SCRIBBLE is a revolutionary pen that can scan colors from any object and INSTANTLY reproduce the color on paper or a digital screen“

Und so funktioniert das Wunderteil: in der Spitze ist ein RGB-Farbscanner, der die Farbe jeder beliebigen Oberfläche berechnet.

Der Scribble-Pen INK hat einen eingebauten Farbtank und eine Schreibspitze. Ähnlich wie bei einem Drucker kann daraus jeder Farbton erzeugt und auf jedem Papier wieder abgegeben werden. Angeboten werden dazu auch sechs austauschbare Tintenspitzen in verschiedenen Stärken.

Der Scribble-STYLUS hat weder Farbtank noch Tintenspitze, mit ihm überträgt man via Blouetooth oder USB-Kabel die Farben auf  PC, Tablet oder Smartphone und zeichnet dort. Die berechneten Farben sind kompatibel mit Photoshop.

Der Stift selbst hat einen eingebauten 1GB-Speicher, für Mobilgeräte sind Apps zur Farb- und Stifteverwaltung geplant.

Der Stift ist noch nicht im Handel erhältlich, nach 2 Jahren Entwicklungzeit und einer Crowdfunding-Kampagne kann man ihn aber auf der in der Quelle genannten Homepage der Jungs vorbestellen.

Die Entwickler kommen wie so oft aus den USA, ich wünsche mir, dass solche Produkte auch hierzulande regulär erhältlich sein werden.

Welchen kreativen Einsatz könntet ihr euch für den Pen vorstellen?

Eure Kreativschwester Heike

(Quelle: Heise online, www.getscribblepen.com)